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Rosen richtig pflanzen

In fast jedem Garten ist sie zu finden: die Rose. Sie ist in unterschiedlichen Varianten, beispielsweise als Kletterpflanze oder als Bodendecker, erhältlich. Nicht nur aufgrund ihres angenehmen Geruches gilt sie als Königin der Blumen und Symbol der Liebe. Unser Experte gibt im Video nützliche Tipps, wie Rosen richtig gepflanzt und gepflegt werden.

07.12.2012 17:15 | 4:20 Min |

Beachtenswertes beim Pflanzen von Rosen

Die beste Pflanzzeit für Rosen ist der Herbst. Wer jetzt Rosen setzt, kann sich auf eine frühe Blühsaison freuen. Da Rosen jetzt frisch vom Feld kommen, sind sie in dieser Jahreszeit besonders schön. Was den Standort angeht, bevorzugt die Rose einen sonnigen Platz, der ihr ausreichend Raum bietet. Bei der Wahl des Bodens ist – wie in unserem Video zu sehen – darauf zu achten, dass dieser nicht zu Staunässe neigt. Zudem sollten dort längere Zeit keine Rosengewächse, zu denen im Übrigen auch Apfel- und Birnbäume, Himbeeren und Kirschen gehören, gestanden haben. Andernfalls wäre der Boden zu ausgezehrt und die Rosen würden nicht richtig gedeihen.

Vor dem Einpflanzen sollte die Rose gut gewässert werden, also ruhig einen ganzen Tag im Wasser liegen. Bevor sie in die Erde gesetzt wird, werden noch die Wurzeln und Triebe zurückgeschnitten. Feine Wurzeln sollten etwa um die Hälfte, dickere Wurzeln um ein Drittel gekürzt werden. Die Triebe werden bis auf fünf Knospen zurückgeschnitten. Dies wird auch in unserem Video genau erklärt.

Da Rosen lange Wurzeln ausbilden, ist ein ausreichend großes Pflanzloch auszuheben, welches den empfindlichen Wurzeln genügend Raum bietet. Die Pflanztiefe richtet sich nach der Veredelungsstelle, die etwa fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen sollte. Wo sich diese Veredlungsstelle befindet, wird im Film genau erläutert. Sitzt die Rose im Boden und ist sie gut gewässert, wird der Rosenstock abschließend noch etwa 15 Zentimeter hoch mit Erde angeschüttet – der aufgehäufte Erdwall schützt die Rose bis zum Frühjahr vor Wind und Frost. Wie man seinen Garten winterfest macht, wird in diesem Film anschaulich erklärt.

Natürliche Schädlingsbekämpfung

Um zu verhindern, dass Schädlinge wie beispielsweise Blattläuse das Rosengewächs befallen, empfiehlt Sat.1-Pflanzenexperte Walter Löffler, Lavendel als Beetnachbarn zu pflanzen. Der Lavendel hält mit seinen ätherischen Ölen Läuse und andere Schädlinge von der Rose fern. Aber auch Tagetes sind ein natürliches Schädlingsbekämpfungsmittel und bieten dazu noch einen schönen farblichen Kontrast. Auf chemische Schädlingsbekämpfungsmittel kann dadurch verzichtet werden.

Wissenswertes über den Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern

In einem weiteren Ratgeber erfahren Interessierte, wie und wann der richtige Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern erfolgen sollte.

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