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Blütenpracht pflegen

Rosen zurückschneiden: Wann ist der beste Zeitpunkt?

Möchten Sie Ihre Rosen zurückschneiden, sollten Sie keinesfalls einfach zur Schere greifen. Denn das kann verheerende Folgen haben. Wann der richtige Zeitpunkt ist und wie Sie den Rosenschnitt am besten angehen, erfahren Sie im SAT.1 Ratgeber.

Rosen zurückschneiden
© Pixabay.com

Warum Rosen zurückschneiden?

Ihr Rosengarten gedeiht im Nu und Sie fragen sich, warum Sie sie überhaupt Ihre Rosen zurückschneiden sollten? Lassen Sie den Rosenschnitt aus, wirkt Ihre Pflanze zwar optisch größer, wird allerdings zunehmend schwächer und bringt weniger Blüten hervor. Wenn Sie Ihre Rosen richtig schneiden, ist das gewissermaßen ein Tuning für die Blüte: Sie wird buschiger, resistenter gegen Schädlinge und lebt länger.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Die Forsythienblüte zeigt Ihnen an, wann Sie Ihre Rosen zurückschneiden können – die Natur ist der beste Kalender. Grundsätzlich gilt: Ist kein längerfristiger Frost mehr zu erwarten, können Sie loslegen. Der März ist also ein guter Zeitpunkt, um die Schere anzulegen. Im Frühjahr treiben so schnell neue Knospen aus und verdichten sich.

Diese Regel gilt für fast alle Rosen. Kletterrosen, Rambler und einmalig blühende Rosen hingegen blühen nicht am neuen Trieb, sondern am letztjährigen. Schneiden Sie daher besser direkt nach der Blüte.

Anleitung für den Rückschnitt: So geht‘s

Im Frühling geht es darum, die alten Triebe zu entfernen, die ohnehin kaum noch Blüten tragen und die Pflanze in Form zu bringen. Möchten Sie Ihre Rosen zurückschneiden, halten Sie eine saubere und scharfe Gartenschere bereit – andernfalls schaden Sie den Trieben mehr, als Sie ihnen Gutes tun. Schneiden Sie die Triebe auf drei bis fünf Augen zurück. Suchen Sie sich ein kräftiges, nach außen stehendes Auge aus und schneiden Sie einen halben Zentimeter darüber schräg ab. Der höchste Punkt des Schnittes liegt dabei direkt über dem Auge. So erreichen Sie, dass die Pflanze nach außen und nicht nach innen wächst. Das erleichtert die Durchlüftung und schützt vor Pilzbefall.

Bringen Sie anschließend Ordnung in den Strauch. Schneiden Sie die Triebe, die sich überkreuzen, heraus oder kürzen Sie sie. Auch abgestorbene Triebe haben nichts mehr an der Pflanze zu suchen.

Zu empfehlen: Ein Sommerschnitt

Ein Sommerschnitt ist sehr ratsam, wenn Sie mehrmals blühende Rosensorten haben. Er ist deutlich weniger aufwändig und radikal. Entfernen Sie im Juni oder Juli alles Verblühte. Ein guter Schnitt fördert nicht nur eine neue Blüte, sondern schützt auch vor Krankheiten, da die Pflanze nach einem Regenguss schneller trocknet.

Blut geleckt? Im SAT.1 Ratgeber erfahren Sie, was Sie beachten müssen, wenn Rosen kaufen möchten?

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