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Romantik im Garten

Rosenhecke pflanzen und schneiden: So geht‘s

Ein bisschen Dornröschen-Feeling im Garten – warum nicht?! Eine Rosenhecke schützt nicht nur vor Eindringlingen, sondern sieht auch richtig romantisch aus. Was Sie in Sachen Pflanzung und Pflege beachten müssen, sollte Ihnen aber nicht egal sein, denn Rosen haben fiese Stacheln, die sich bei jedem falschen Handgriff rächen.

Rosenhecke
© Pixabay.com

Diese Arten gibt es

Möchten Sie eine Rosenhecke im Garten anlegen, sollten Sie sich vorher entscheiden, welche es sein soll. Wie wäre es zum Beispiel mit „Schneewittchen“? Ihre weiße Blütenpracht hält von Frühjahr bis zum Herbst. Mit etwa 1,20 Meter Wuchshöhe ist sie allerdings kein Riese. Einen tollen Sichtschutz, da etwa 1,80 Meter groß, bietet hingegen die Rosenhecke „Dirigent“. Sie blüht ebenso lang und in tiefem Rot – ein echter Hingucker für den Garten!

Immerhin 1,50 Meter hoch werden „Lichtkönigin Lucia“ und die „Kartoffelrose“. Bei letzterer handelt es sich übrigens um eine Wildrosenhecke. Sie ist besonders dicht, aber auch sehr stachelig und blüht nach dem letzten Frost im Mai bis in den Oktober hinein. Tipp: Wildrosen stellen weniger Ansprüche an Standort und Pflege, weshalb sie sich für den heimischen Garten besonders eignen.

Wie Sie eine Rosenhecke pflanzen

Haben Sie Ihre Wahl getroffen? Dann gleich in den Garten damit. Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung jedoch, dass eine Rosenhecke bis zu drei Meter breit werden kann – wer nur einen kleinen Garten hat, für den sind nicht ganz so üppig wachsende Arten also besser geeignet. Bleibt nur noch zu klären: wann, wohin und wie? Grundsätzlich gilt: Rosen können Sie das ganze Jahr über pflanzen, doch was den Standort angeht, sind sie eigen: Sie lieben Sonne. Doch auch für halbschattige Standorte findet sich eine Hecke. Am wenigsten Ansprüche an Standort und Boden stellen übrigens „Kartoffel-“ und „Apfelrose“ – bei beiden Arten handelt es sich um Wildrosen.

Möchten Sie eine Rosenhecke anlegen, sollte das Pflanzloch etwas größer als der Topf sein, in dem sich die Rose befindet. Setzen Sie die Pflanze im Garten aber etwas tiefer ein. Dann nur noch die Erde gut andrücken und die Rose gießen – geschafft!

Rosenpflege: Gießen, schneiden, düngen

Wer eine Wildrosenhecke gepflanzt hat, kann in den ersten zehn Jahren entspannt die Füße hochlegen, denn in dieser Zeit braucht die Pflanze so gut wie gar keine Pflege – weder gießen noch düngen müssen sie. Einziges Can-do: ein gelegentlicher Rückschnitt, damit sie neu austreibt. Schnippeln Sie aber nicht an ihr herum, sondern gönnen Sie der Rose einen Radikalschnitt. Für andere Rosenarten gilt: Gießen müssen Sie sie – außer bei langer Trockenheit – nicht, ein- bis zweimal im Jahr sollten Sie die Hecke aber zurückschneiden – so blüht und duftet sie im Anschluss umso intensiver.

Übrigens können Sie Ihre Rosenhecke auch mit anderen Pflanzen kombinieren. Kletterpflanzen  wie die Clematis ranken in der Hecke geschickt herum und strecken ihre hübschen Köpfe hervor – vor allem rot blühende Rosenhecken werden so zu einem echten Blickfang.

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