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Alles safe?

Spielgeräte für den Garten: Auf Sicherheit achten

Do it yourself  bereitet Ihnen Spaß, deshalb ist für Sie klar: Spielgeräte für den Garten bauen Sie selbst! Doch bevor Sie sich blindlings in die Arbeit von Klettergerüst, Schaukel oder Wippe stürzen, sollten Sie an erster Stelle an die Sicherheit denken. Diese sollte später beim Spielen auf keinen Fall zu kurz kommen. Das Sicherheits-ABC beim Spielgeräte-Bau hier, im SAT.1 Ratgeber.

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© dpa - Bildfunk

Tipps zum Bau von Klettergerüsten

Kinder überschätzen ihre Fähigkeiten beim Spielen gerne mal. Daher ist es umso wichtiger, dass die Spielgeräte im Garten sicher sind, damit sich die Kleinen keine kleinen oder sogar großen Blessuren zuziehen. Insbesondere, wenn Sie ein Klettergerüst selber bauen, sollten Sie auf bestimmte Vorkehrungen achten, denn ein Sturz vom hohen Gerüst birgt viele Gefahren.

So sollten Sie vor dem eigentlichen Bau des Spielgerätes für den richtigen Untergrund sorgen. Je höher die Kinder klettern können, desto tiefer können sie auch fallen. Folglich sollte der Boden mit zunehmender Höhe auch an Weichheit zunehmen. Bei Spielplätzen, die professionell gebaut werden, reichen bei einer Höhe von eineinhalb Metern Rasenflächen als Untergrund aus – sofern diese regelmäßig gepflegt werden und ausreichend weich sind.

Alternative Materialien als Untergrund für hohe Spielgeräte

Darüber hinaus können Sie weitere Materialien für eine sichere, weiche Landung verwenden. Sand beispielsweise bietet eine gute Dämpfung und wird auch gern als Untergrund von Schaukeln verwendet – wer ist nicht schon einmal als Kind vom höchsten Punkt von der Schaukel abgesprungen? Der Nachteil von Sand: Nachbars Katze verrichtet darin gern mal ihr Geschäft.

Auch Rindenmulch ist ein beliebtes und vor allem preiswertes Untergrundmaterial. Der auch als Winterschutz verwendete Stoff ist jedoch häufig mit Pilzen und Bakterien belastet. Außerdem verrottet das Material und lässt Spielgeräte aus Holz schneller verfallen, die in direktem Kontakt mit der Rindenmulch stehen. Weich und günstig, aber auch zerstörerisch.

Kies gehört ebenfalls zu den Materialien, die für mehr Sicherheit im Spielbereich sorgen. Zwar benötigen Sie dafür eine Einfassung, doch ist Kies ein guter Stoßdämpfer und gewährleistet eine gute Feuchtigkeitsabfuhr – Keime und Pilze haben also kaum Chancen sich auszubreiten.

Sichere Spielgeräte: Splitterfrei und geschützt

Wer sichere Spielgeräte selber bauen möchte, sollte in jedem Fall zu splitterfreien Holzarten greifen. Hier weiß der Fachmann Rat. Nach oben stehende Stirnholzteile sollten Sie außerdem bedecken, um die Verwitterung zu entschleunigen. Weiterhin wichtig: Lasieren Sie druckimprägnierte Bauteile, damit das Holzschutzmittel nicht austritt. Lassen Sie zudem beim Bau der Spielgeräte die Finger von Nägeln. Besser geeignet sind Schrauben. So können sich die Kleinen nicht an austretenden Nägeln verletzen.

Wer hoch hinaus will, benötigt natürlich auch eine Leiter. Damit diese stabil und sicher ist, sollten Sie ganz besonders darauf achten, dass die Rundholzstreben von den Kinderhänden umfasst werden können. Idealerweise sollte der Durchmesser zwischen 16 und 45 Millimetern betragen.

Last, but not least: Jede Sicherheitsvorkehrung bringt nichts, wenn Ihre Kinder wie kleine Wirbelwinde an Klettergerüst und Co. hantieren. Weisen Sie auf vorhersehbare Gefahren hin, denn den Kopf stoßen können sich die Kleinen immer.

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