Ratgeber

Gärtnern im Quadrat

Square Foot Gardening: Definition, Methode, Vorteile

Saatgut in Reihen anbauen – ein alter Hut. Effektiver, platzsparender und weniger aufwendig ist hingegen das Square Foot Gardening, übersetzt: Gärtnern im Quadrat. Was hinter der Methode steckt und welche Vorteile sie mit sich bringt, verrät der SAT.1 Ratgeber.

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© dpa

Was ist Square Foot Gardening?

Das sogenannte Square Foot Gardening ist eine amerikanische Erfindung und beschreibt eine Methode zum Anbau von Pflanzen, die sich vom herkömmlichen Reihenanbau abwendet. Stattdessen wird das Beet in kleine Quadrate unterteilt und unterschiedlich bepflanzt – eine Form der Mischkultur also. Nach der Erfindung des Square Foot Gardenings im Jahr 1981 verbreitete sich die Methode zunächst in den USA sowie in Kanada, aber auch in Deutschland findet der Trend mittlerweile immer mehr Anhänger.

Gärtnern im Quadrat: Die Methode

Grundgedanke des Square Foot Gardening ist die Unterteilung des Beetes in etwa 30 mal 30 Zentimeter große Quadrate. Diese werden unterschiedlich bepflanzt, zu verschiedenen Zeiten abgeerntet und im Anschluss wieder bepflanzt. Diese Mischkultur bewirkt, dass sich die Pflanzen gegenseitig stärken. Laut Mel Bartholomew, dem Erfinder der Methode, können Sie mit dem Gärtnern im Quadrat Platz, Arbeit, Unkrautausbreitung und Wasser zum Bewässern einsparen – eine sehr effektive Anbau-Methode also. Idealerweise sollten Sie für einen Quadratgarten einen sonnigen und windgeschützten Standort wählen.

Square Foot Gardening: So funktioniert’s

Wer im Quadrat gärtnern möchte, sollte zunächst einen Rahmen für das Beet anlegen. Wie groß dieser ist, entscheiden Sie, sinnvoll aber sind Seitenlängen zwischen 1,20 Meter und 1,80 Meter. Fertig? Im Anschluss wird das große Quadrat mit Schnüren oder Latten in weitere Quadrate unterteilt. Tipp: Wählen Sie die Größe so, dass Sie beim Gärtnern von allen Seiten gut an alle Pflanzen herankommen.

Easy Gardening: Die Vorteile

Besonders geeignet ist die Anbaumethode für alle, die nur wenig Platz für ein Beet haben. Ein Gartenexperte müssen Sie, um das Prinzip umzusetzen, auch nicht sein, denn Square Foot Gardening bedarf keiner großen Planung. Ein weiterer Vorteil: Sie haben die Möglichkeit, genau so viel anzubauen, wie Sie für den Eigenbedarf benötigen – tonnenweise Tomaten oder Kräuter, die Sie gar nicht verbrauchen können, gehören damit der Vergangenheit an. Außerdem haben Sie einen guten Überblick über alle angebauten Pflanzen und können die kleinen Quadrate praktisch von außen pflegen.

Was Sie in den Karrees anpflanzen, bleibt natürlich Ihnen überlassen: Frühlingsblumen  machen sich darin ebenso gut wie beispielsweise Gemüse. Weitere Gartentipps  erhalten Sie im SAT.1 Ratgeber.

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