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Staudenbeet anlegen: Pflanzplan, Anleitung und Beispiele

Ein prächtiges Blumenbeet darf im Garten nicht fehlen. Doch wie können Sie eigentlich ein Staudenbeet anlegen? Alle wichtigen Infos und Tipps sowie einen Pflanzplan und einige Beispiele sind im SAT.1 Ratgeber für Sie zusammengefasst.

25.06.2012 10:00 | 7:30 Min |

Staudenbeet anlegen: Vorbereitung

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So viel zeit muss sein: Erst den Boden vorbereiten, dann das Staudenbeet anlegen.

Das A und O für ein romantisch blühendes Staudenbeet ist der richtige Standort. Optimal ist natürlich, wenn das Beet nicht nur ein optisches Highlight im Garten bildet, sondern sich die Stauden  dort auch richtig wohlfühlen. Zu sonnig sollte der Platz daher nicht sein – Halbschatten hingegen ist ideal.

Ist der richtige Ort für das Blumenbeet gefunden, geht’s an die Vorbereitung des Bodens. Dazu gehört:  Unkraut entfernen , den Boden mit Kompost anreichern und anschließend auflockern, damit Kompost und Dünger sich gut vermischen. Langzeitdünger sorgt schließlich dafür, dass die Stauden das ganze Jahr über optimal mit Nährstoffen versorgt sind. So bekommen sie gleich von Beginn an die besten Bedingungen.

Staudenbeet anlegen: Stauden nach Pflanzplan arrangieren

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Mit einem entsprechenden Pflanzplan fällt es leichter, die Stauden im Beet anzuordnen. Denken Sie daran: Die großen Pflanzen nach hinten setzen.

Bevor Sie ein Staudenbeet anlegen, empfiehlt SAT.1 Gartenexperte Klaus Schuster-Woltan, sich einen Pflanzplan zu machen. Hohe Stauden, die sogenannten Leitstauden, sollten weiter hinten in das Beet gesetzt werden. Nach vorne hin werden die Stauden dann immer niedriger. Auch über die Farbmischung und den richtigen Pflanzabstand sollten Sie sich im Vorfeld Gedanken machen. Bodendecker  können ruhig näher zusammenstehen, während Leitstauden weiter auseinander gepflanzt werden.

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Haben alle Töpfe ihren Platz im Beet gefunden, können Sie mit dem Einsetzen beginnen.

Damit das Staudenbeet einen besseren Gesamteindruck macht, werden die Pflanzen erst einmal im Topf auf dem Beet arrangiert – so können Sie notfalls noch Änderungen vornehmen. Stehen alle Stauden an der richtigen Stelle und entspricht das Beet Ihren Vorstellungen, geht es ans Einpflanzen.

Stauden einpflanzen: Anleitung und Tipps

Der beste Zeitpunkt zum Einpflanzen von Stauden ist nicht im Herbst, wie viele annehmen, sondern das Frühjahr, bevor es richtig heiß wird – starke Sonneneinstrahlung vertragen die jungen Pflanzen nämlich gar nicht gut. Die ungeschützte Südseite ist daher nichts für sie. Tipp: Tauchen Sie die Stauden vor dem Einpflanzen in einen Eimer mit Wasser, damit die Wurzeln nicht austrocknen.

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Um die großen Stauden zu schützen, sichern Sie diese am besten mit einem Stab.

Möchten Sie ein Staudenbeet anlegen, gilt es unbedingt, die richtige Pflanztiefe zu bedenken. Achten Sie darauf, dass die Oberkante des Wurzelballens möglichst mit dem Erdreich abschließt und nicht mehr als zwei Zentimeter mit Erde bedeckt ist. Anschließend die Erde um die Staude herum gut andrücken und den Wurzelballen mit Wasser einschlämmen. In ein paar Wochen kommen Sie bereits in den Genuss einer herrlichen Blütenpracht.

Fazit: Wer für Gartengestaltung und Pflege nicht viel Zeit hat, ist mit einem Staudengarten gut beraten. Denn ist der erst einmal angelegt, haben Sie nicht viel Arbeit damit. Ein Pflanzschema hilft bei der Anordnung, dann müssen die Stauden nur noch in den Boden – nicht irgendwo natürlich. An halbschattigen Plätze fühlen sich die Pflanzen am wohlsten.

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