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Wasserspender für Blumen und Pflanzen

Heizungsluft kann Blumen und Pflanzen austrocknen. So pflegt und gießt man trockene Pflanzen richtig.

07.12.2012 17:15 | 3:52 Min | © SAT.1

Trockene Heizungsluft macht Blumen und Pflanzen zu schaffen. Vor allem großblättrige Blumen verdunsten bei niedriger Luftfeuchtigkeit mehr Wasser, als sie über die Wurzeln aufnehmen können. Die Folge: Die Blätter werden trocken und braun, Blumen lassen die Köpfe hängen und Pflanzenschädlinge machen sich breit. Doch mit häufigerem Gießen allein lässt sich der Feuchtigkeitsverlust nicht ausgleichen.  

Sat.1-Pflanzenexperte Walter Löffler hat einige Lösungen parat, wie sich das Wasserproblem schnell und einfach in den Griff kriegen lässt.

Verschiedene Lösungen gegen trockene Blumen und Pflanzen

Auf ganz unterschiedliche Art und Weise lässt sich die Durststrecke von Blumen und Pflanzen beenden. Ein Zimmerspringbrunnen mit eingebautem Vernebler zum Beispiel versorgt die Pflanzen und Blumen mit Wasser und ist ein wahrer Jungbrunnen für die heimische Flora, zudem macht er auch optisch einiges her - mit einem Preis von insgesamt rund 70 Euro ist diese Lösung allerdings nicht ganz billig. Deutlich günstiger, aber genauso wirksam: Eine mit Wasser gefüllte Schale, die zwischen die Pflanzen auf das Fensterbrett gestellt wird.

Auch mit einer einfachen Sprühflasche lässt sich dem Austrocknen von Pflanzen und Blumen entgegenwirken. Damit die Grünpflanzen keine hellen Flecken bekommen, sollte zum Einsprühen möglichst kalkarmes Wasser verwendet werden, rät der Experte. Aber Vorsicht: Nicht alle Pflanzen vertragen die Wasserdusche. Blühende Pflanzen und Arten mit behaarten Blättern (z. B. Usambaraveilchen) sollten nicht eingesprüht werden - die Blüten bzw. die Blätter könnten faulen.   

Damit großblättrige Pflanzen mehr Licht über die Blätter aufnehmen können, hilft es auch, den Staub auf den Blättern einmal wöchentlich mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Wem das zu aufwändig ist, kann verstaubte Pflanzen auch in der Badewanne unter lauwarmem Wasser abduschen.

Wasserspender für Blumen und Pflanzen

Eine weitere einfache Lösung gegen trockene Pflanzen - besonders für diejenigen, die das Blumengießen gerne mal vergessen - sind Wasserspender. Die Glasballons werden einfach mit Wasser gefüllt und dann mit der Öffnung nach unten in die Pflanzenerde gesteckt. Über dieses Bewässerungssystem können sich Blumen selbst so viel Wasser holen, wie sie benötigen. Als Wasserspender eignen sich Vasen oder auch Flaschen mit einer schmalen Öffnung.

Auch Blumentöpfe mit sogenannten Zweikammersystemen sind prima Wasserspender, die die Blumen und Pflanzen gerade mit so viel Wasser versorgen, wie sie brauchen - quasi eine Wasser-Selbstbedienungsbar.

Mit diesen Tipps vom Gartenexperten hat die Durststrecke von Blumen und Pflanzen ein für allemal ein Ende.

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