Ratgeber

Was trotzt Sonne, Regen und Wind?

Wetterfeste Gartenmöbel im Test

Kaum haben Sie es sich auf Terrasse oder Balkon gemütlich gemacht, schon zieht ein Schauer auf. Wetterfeste Gartenmöbel wären jetzt ideal, denn die können bei Wind und Wetter draußen stehen bleiben. Damit Sie im Gartenmöbel-Dschungel den Wald vor lauter Bäumen noch sehen, verrät Ihnen der SAT.1 Ratgeber, welche Materialien wetterfest sind und welche nicht.

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© dpa

Alu, Plastik, Rattan – welche Materialien bestehen den Test?

Viel Auswahl, viele Materialien, viele Designs – es ist gar nicht so leicht, in Sachen Outdoor-Möbel den Überblick zu behalten. Tipp: Achten Sie erst aufs Material und erst danach auf die Optik, denn schöne Möbel, die nach einem Jahr kaputt gehen, sind ihr Geld schließlich nicht wert.

Kunststoff ist der Klassiker unter den wetterfesten Möbeln, denn den müssen Sie einfach nur abwischen und schon ist alles wieder trocken und sauber. Wem gewöhnliche Plastikstühle optisch nicht gefallen, der setzt beispielsweise auf Polyrattan : ein Kunstgeflecht, das an das Naturmaterial Rattan erinnert. Dieses wiederum ist überhaupt nicht wetterfest und daher nicht für den Außenbereich geeignet.

Optisch und wettertechnisch ‚wow‘ sind natürlich Hartholzmöbel aus Teak- oder Akazienholz. Allerdings müssen diese regelmäßig gepflegt, sprich abgeschliffen  und geölt, werden, damit sie ihre Farbe behalten, denn Sonne und Regen verändern den Look des Holzes mit der Zeit.

Wenn Ihnen das zu anstrengend ist, können Sie sich natürlich auch wetterfeste Gartenmöbel aus Alu zulegen. Vorteil: Das Material ist pflegeleicht. Nachteil allerdings ist, dass sich auf Tisch und Stühlen, die bei Top-Temperaturen in der prallen Sonne stehen, Spiegeleier braten lassen. Wen das nicht stört, der sollte beim Kauf auf eine gute Lackierung achten. Denn platzt diese durch den alltäglichen Gebrauch ab, kann Nässe schnell zu Rostflecken an den Möbeln führen.

Tipps zum Gartenmöbel-Kauf

Bedenken Sie aber, dass auch für wetterfeste Gartenmöbel meistens gilt: je teurer, desto besser. Günstige Modelle sind zwar für jeden erschwinglich, können aber in der Sonne ausbleichen – also lieber beim Kauf etwas tiefer in die Tasche greifen.

Übrigens gibt es auch schon wetterfeste Polster für Gartenmöbel. Der Clou: wasserabweisende Oberflächenbeschichtungen und schnell trocknende Füllungen. Das spart Zeit und Nerven und sieht ebenso gut aus.

Eine Abdeckung für nicht wetterfeste Gartenmöbel ist Pflicht

Sie haben bereits Gartenmöbel, doch diese sind nicht wetterfest? Natürlich müssen Sie nicht gleich neue kaufen, wenn die alten noch schick aussehen und ihren Zweck erfüllen. Besonders wichtig in diesem Falle aber, damit das auch noch lange so bleibt: Decken Sie Stühle und Tische am besten abends und bevor Sie in den Urlaub fahren, mit einer Plane ab. Nicht wetterfeste Stoffe und Polster sind in einer Box, die es speziell für Auflagen gibt, gut vor Feuchtigkeit und Co. geschützt.

Welche Gartenmöbel  im Test übrigens besonders überzeugen, lesen Sie hier.

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