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Eiswürfelmaschine im Test

Eiswürfelmaschine: Test und Preisvergleich

Spätestens, wenn die Sonne vor sich hin brutzelt, wird die Sehnsucht nach einem kühlen Getränk groß. Die Lösung: eine Eiswürfelmaschine. Im Test wird sich zeigen, welche Unterschiede es bei den Geräten gibt und was Sie beim Kauf beachten müssen.

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Warum sich eine Anschaffung lohnt

Wenn Sie spontan eine Grillparty   feiern und Ihren Gästen kalte Getränke anbieten möchten, dann zum Beispiel lohnt sich eine Eiswürfelmaschine. Mit ihrer Hilfe ist zumindest garantiert, dass Sie auch bei hohen Temperaturen cool bleiben. Natürlich können Sie auch die handelsüblichen Eiswürfelbehälter   oder -beutel aus Plastik im Gefrierfach nutzen, um Eiswürfel herzustellen. Wenn der Kühlschrank jedoch nicht gerade über eine Super-Freeze-Funktion verfügt, kann es mehrere Stunden dauern, bis das Wasser gefroren ist.

Weiterer großer Nachteil: der große Aufwand. Sie müssen die Eiswürfel ja schließlich erst einmal aus der Plastikform oder dem Beutel herauspulen. Machen Sie den Test doch mal zuhause und stoppen Sie die Zeit – bis die Eiswürfel schlussendlich im Glas landen, wird Ihnen die Lust an coolen Drinks vermutlich vergangen sein. Aber nicht nur die lange Wartezeit nervt, auch der viele Platz, den Eisbehälter im Gefrierfach einnehmen, ist ein Nachteil von Eiswürfelbeuteln  und Co. Auf all das können Sie verzichten, wenn Sie sich eine Eiswürfelmaschine kaufen.

Eiswürfelmaschine im Test: Was muss das Gerät leisten?

Die allererste Frage, die sich stellen sollten: Wofür brauche ich die Eiswürfelmaschine überhaupt? Für die eigene Gastro oder wollen Sie sie nur gelegentlich zuhause nutzen? Die gute Nachricht: Egal, für welchen Zweck, es gibt das entsprechende Modell.

Wird die Eiswürfelmaschine in einem kommerziellen Rahmen, beispielsweise in einem Restaurant, in Betrieb genommen, sollten Sie zu einer Ausführung greifen, die eine hohe Leistungsfähigkeit hat. Achten Sie also darauf, dass das Modell über mehrere Stunden ununterbrochen Eiswürfel produzieren kann. Die meisten Eiswürfelmaschinen schaffen einen Eiswürfel pro Minute – für eine Bar, an der zahlreiche Kunden auf Ihren Drink warten, also viel zu wenig, für den privaten Gebrauch jedoch ausreichend. Was die Geräte außerdem können sollten, erfahren Sie im nachfolgenden Vergleich.

Welche Eiswürfelmaschine? Der Test hilft weiter

Vor dem Kauf gibt es neben der Produktionsgeschwindigkeit noch zahlreiche Kriterien, auf die Sie achten müssen. Zum einen sollte das Gerät natürlich intuitiv bedienbar sein. Machen Sie dazu einfach im Kaufhaus Ihres Vertrauens – an der gewünschten Eiswürfelmaschine – den Test. Kommen Sie sich beim Anblick der zahlreichen Knöpfe vor wie in einem „Star Trek“-Film, könnte Sie das Modell im täglichen Gebrauch vielleicht ebenfalls überfordern.

Hilfe in der Handhabung bieten eine Kontrollleuchte sowie ein Signalton, der Ihnen Bescheid gibt, wenn die Auffangschale zu voll oder der Wassertank leer ist. Weiteres Kaufkriterium: die Größe der Eiswürfel . Einige Produkte können nämlich bis zu vier verschiedene Größen produzieren – ideal also, wenn Sie sowohl Cocktails als auch Eiskaffee trinken.

Was kostet der coole Spaß? 

Das hängt ganz davon ab, für welches Modell Sie sich entscheiden. Ein Eiswürfelmaschinen-Test der aktuellen Angebote hat ergeben: Für eine Maschine, die wenig wiegt, sprich um die 13 bis 15 Kilogramm, mit einem Lautstärkenkompressor ausgestattet ist und um die 85 Watt verbraucht, müssen Sie etwa 200 Euro ausgeben. Knapp die Hälfte kosten Modelle ohne Wasseranschluss. Die haben jedoch den Nachteil, dass Sie nicht über Stunden hinweg Eiswürfel produzieren. Für den Gastro-Betrieb also nicht unbedingt geeignet.

Alternativ könnten Sie auch eine Eiswürfelmaschine kaufen, die gebraucht ist. Hier beginnen die Preise bei diversen Online-Auktionshäusern schon ab 5 Euro. Aber Vorsicht: Eine Garantie, dass das Gerät am Ende überhaupt funktioniert, bekommen Sie nicht.

Fazit: Eiswürfelmaschine ist nicht gleich Eiswürfelmaschine. Im Test hat sich gezeigt: Für Privathaushalte genügt auch ein Gerät mit weniger Power. Wer hingegen viele Gäste mit kühlen Drinks versorgen muss, braucht schon eine Maschine, die mehr als einen Eiswürfel pro Minute schafft.

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