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Eine Frage der Kosten – und der Sicherheit

Fassadenreinigung: Selber machen oder Profils holen?

Ob es die Zeit ist oder Schmierereien: Irgendwann braucht jedes Gebäude einen neuen Schliff. Für die Fassadenreinigung können Sie entweder den Fachmann holen oder das Ganze in Eigenregie übernehmen. Wie Sie die Fassadenreinigung selber machen und was die Beauftragung eines Profis kostet, das alles erfahren Sie hier.

Fassadenreinigung
© Pixabay.com

Fassadenreinigung selber machen

Die Fassadenreinigung können auch Nicht-Handwerker ohne große Vorkenntnisse selber machen, wenn es sich um Verputz mit Klinkern handelt. Alles, was Sie dafür brauchen, ist Fassadenreinigungsmittel sowie einen Hochdruckreiniger – beides bekommen Sie im Baumarkt. Der Preis für Letzteres beginnt bei 90 Euro und ist nach oben hin offen. Sie wollen die Fassadenreinigung selber machen, um Geld zu sparen? Dann können Sie alternativ auch einen Hochdruckreiniger leihen. Auch den gibt es im Baumarkt oder im Baumaschinenverleih.

Wenn Sie die Fassadenreinigung selber machen, müssen Sie vor allem auf die verputzen Fugen zwischen den Klinkern aufpassen – die sind gerade bei alten Häusern mit den Jahren sehr anfällig und können bei zu großer Handhabung leicht beschädigen. Etwas komplexer ist hingegen die Reinigung von Betonflächen. Für das Material benötigen Sie ein Fassadenreinigungsmittel, das aus einer Mischung von Phosphorsäure und Wasser besteht. Ganz wichtig: Das benutze Wasser, egal ob chemisch versetzt oder nicht, muss entsorgt werden. Bei Nicht-Erfüllung dieser Auflage drohen Geldstrafen. Und die sind höher als eine komplette Sanierung des Gebäudes.

Übrigens: Wie Sie nach der Reinigung den Neuschliff perfekt machen, indem Sie die Fassade streichen , das erfahren Sie ebenfalls im SAT. 1 Ratgeber.

Wann Sie denn Fachmann anrufen sollten

Sie wohnen im zweiten, dritten oder sogar vierten Stock und wollen die Fassadenreinigung selber machen? Ihren Knochen zu Liebe sollten Sie sich diesen Gedanken ganz schnell aus dem Kopf schlagen. Das Unfall-Risiko wäre hierbei einfach zu hoch, ein Sturz aus acht Metern kann mitunter sogar lebensgefährlich sein. Ohnehin müssten Sie sich dann auch noch eine Leiter mit entsprechender Größe anschaffen, was die DIY-Maßnahme noch teurer machen würde.

Daher gilt bei hohen Gebäuden: Immer die Profis anrufen. Die können nämlich auch gleich die Fensterflächen oder verspiegelte Fassadenelemente putzen. Die meisten Reinigungsfirmen kennen sich auch mit schwer zu behandelnden Oberflächen bestens aus und können selbst Graffiti entfernen oder alten Naturstein reinigen.

Kosten für eine professionelle Fassadenreinigung

Der Preis für eine professionelle Fassadenreinigung hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab: Wie schmutzig ist die Fassade, wie groß ist das Gebäude und um welche Oberfläche handelt es sich? So ist der Aufwand bei der Bearbeitung von Aluminium geringer als bei Faserzement. Wenn Sie die Fassade vor Ihrer 100 m²-Wohnung reinigen wollen, kostet das im Schnitt 500 Euro. Geht es um ein ganzes Gebäude mit Pfosten-Riegelfassade aus Stahl, wird es schon wesentlicher teurer. Hier müssen Sie circa 2500 Euro auf den Tisch legen. Ein Preis, der sich jedoch lohnt, sind Hebebühne sowie die Einrüstung inbegriffen – das alles fehlt Ihnen, wenn Sie die Fassadenreinigung selber machen.

Bevor Sie sich aber die Profis ins, pardon, ans Haus holen, sollten Sie einen Preisvergleich im Internet durchführen. Pauschalpreise sind gibt zwar in der Branche üblich, jedoch können in Einzelfällen die Kosten von Firma zu Firma sehr stark variieren.

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