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Friteuse: Test zwischen billigen und teuren Modellen

Frittenbuden-Flair in der eigenen Küche, das schafft man nur mit einer Friteuse. Test sei Dank steht nun fest, welches Gerät besser abschneidet, die billige oder die teure Variante? Außerdem: Wie Sie mit einem Friteusenbrand umgehen, erfahren Sie ebenfalls im SAT.1 Ratgeber.

05.10.2011 18:00 | 8:46 Min | © SAT.1

Günstige Friteuse: Test

Pommes machen – das können Sie in einer günstigen oder teuren Friteuse. Test...
Pommes machen – das können Sie in einer günstigen oder teuren Friteuse. Test und Vergleich zeigen: Günstige Modelle sind oft ein Sicherheitsrisiko. © Ingeborg Grtner-Gre - Fotolia

Ob von Tevion, Moulinex oder Tefal – es gibt günstige und teure Friteusen. Im SAT.1 Test: ein Modell für 22 Euro mit zwei Litern Fassungsvermögen. Idiotensichere Symbole erklären die einfache Bedienung. Bevor etwas frittiert werden kann, müssen Sie zwölf Minuten warten, bis das Fett heiß ist. Danach wird zehn Minuten lang frittiert. Dabei raucht die Friteuse ganz schön.

Bis die Pommes fertig sind, dauert es insgesamt also 22 Minuten. Beim Fett-Test ist gut sichtbar, dass die billige Friteuse viel Fett abgibt. Beim Sturz-Check rutscht das billige Modell schnell vom Brett und läuft aus. Auch in Notfällen schneidet die günstige Friteuse nicht gut ab, da sie wegen des vielen Fetts lichterloh brennt. Friteuse-Test: nicht bestanden.

Teure Friteuse im Test

Zum Vergleich: Die teure Friteuse kostet 249 Euro. Zu Anfang muss man lediglich die Pfanne einsetzen, die ein wenig klemmt. Die teure Friteuse muss nicht vorgeheizt werden und bekommt nur einen Messlöffel Öl. Die Pommes brauchen nur 30 Minuten und kreisen durch den heißen Öl-Nebel. Die teure Friteuse gibt nicht so viel Fett an die frittierten Lebensmittel ab. Da sie wenig Öl benötigt, ist sie auch bei einem Sturz sicherer als die günstige. Beim Feuertest sind die Flammen in der teuren Friteuse gering und können durch das Schließen des Deckels gelöscht werden. Eindeutig der Testsieger!

Übrigens: Abnehmen mit Fett  ist kein Mythos. Dr. Pape verrät im SAT.1 Ratgeber, was es damit auf sich hat.

Sind fettfreie Friteusen besser?

Heißluft-Friteusen kommen ganz ohne Öl und Fett aus.
Heißluft-Friteusen kommen ganz ohne Öl und Fett aus. © Zuchero - Fotolia

Stiftung Warentest hat einen besonderen Test gemacht und Friteusen unter die Lupe genommen, die ohne Fett auskommen. Hier wird nur mit Heißluft gegart. Pluspunkt: Statt 15 enthalten die fertigen Pommes dadurch nur noch 5 Prozent Fett – perfekt, wenn Sie auf Diät  sind, aber sich nicht „100 Pro fettfrei“ ernähren wollen. Einziges Manko: Die Kartoffelspalten werden zwar schön braun, aber nicht so knusprig wie in einer herkömmlichen Friteuse. Test-Ergebnis: befriedigend. Außerdem sind Heißluft-Modelle recht teuer. Mit mehr als 200 Euro müssen Sie hier mindestens rechnen. Ob sich der Kauf daher wirklich lohnt, muss jeder für sich entscheiden.

Schon gewusst: Im Deutschen heißt es eigentlich Fritteuse – der französische Begriff mit einem „t“ hat sich hier aber eingebürgert.

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