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Haushaltshilfe

Habe ich Anspruch auf Hilfe im Haushalt?

Haushaltshilfe – in einigen Fällen wie Reha und nach einer Entbindung steht Ihnen eine Haushaltshilfe zu. Aber wie findet man eine zuverlässige Person?

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© pixabay

Haushaltshilfe im Alltag

Aus den verschiedendensten Gründen entscheiden wir uns dazu, eine Haushaltshilfe zu suchen, die uns im Alltag ein wenig zur Hand geht. Während junge engagierte Arbeitnehmer ihre Haushaltshilfe selten zu Gesicht bekommen, ist sie für viele Rentner mehr als eine bloße Reinigungskraft. Eines ist aber für uns alle wichtig: Zuverlässigkeit. Wenn Sie eine zuverlässige Haushaltshilfe, einen Gärtner oder Handwerker für gelegentliche Reperaturen suchen, gestaltet sich diese Suche nicht immer einfach. Auf vielen Aushängen oder per Annonce in Zeitung und Internet suchen Haushaltshilfen Jobs, doch wie kann man sich entscheiden? Es gibt die Möglichkeit über Agenturen eine Haushaltshilfe zu finden, hier fällt aber oft eine Vermittlungsgebühr an. Sollte es nicht zu dringend sein, versuchen Sie es am besten, in Ihrem Freundeskreis oder in der Nachbarschaft herumzufragen, um eine freundliche, zuverlässige Person zu finden.

Wem steht eine Haushaltshilfe zu?

Während die meisten einer Haushaltshilfe privat bezahlt werden, steht Ihnen aber unter Umständen eine Hilfskraft zu, die von der Krankenversicherung oder auch einer Unfallversicherung bezahlt wird. Als Haushaltshilfe gelten dann alle Arbeiten, die im Haushalt anfallen, von der Kinderbetreuung bis zum Kochen der Mahlzeiten. Anspruch auf Haushaltshilfe haben Sie zum Beispiel, wenn Sie eine Rehabilitation machen und es Ihnen nicht möglich ist, den Haushalt während der Zeit der Reha allein weiterzuführen. Auch als junge Mutter haben Sie eventuell einen Anspruch auf eine Haushaltshilfe, wenn es Ihnen nach der Entbindung nicht möglich ist, die anfallenden Arbeiten allein zu erledigen. Wie lange eine solche Haushaltshilfe gewährt wird, entscheidet normalerweise der behandelnde Arzt. Allerdings ist häufig eine Zuzahlung fällig. Wenn Sie einen Anspruch auf Pflege haben, zahlt die Pflegeversicherung einen mobilen Pflegedienst, der gegebenenfalls auch die Aufgaben einer Haushaltshilfe übernimmt.

Bezahlung einer Haushaltshilfe

Laut Umfragen arbeiten heute noch viele der Haushaltshilfen in Deutschland schwarz, was besonders für sie selbst große Konsequenzen hat. Kann eine Person zum Beispiel nicht arbeiten oder hat einen Unfall, dann erhält sie keinerlei Leistungen. Zudem erfolgen keine Einzahlungen in die Rentenversicherung, was sich selbstverständlich negativ auf eine zukünftige Rente auswirkt. Auch als Arbeitgeber sollte man sich absichern, indem man einen offiziellen Arbeitsvertrag abschließt. Wenn Sie eine Haushaltshilfe mit regelmäßigen Arbeitszeiten beschäftigen, ist die beste Möglichkeit für Sie wahrscheinlich der Haushaltsscheck, ein besonderer Arbeitsvertrag für Minijobber in privaten Haushalten. Von Gärtnern oder Handwerkern sollten Sie immer eine Rechnung fordern, damit Sie auch in diesem Bereich rechtlich auf der sicheren Seite sind. Bei allen Formalitäten bleibt doch der Respekt und das gegenseitige Vertrauen die Basis für das Verhältnis zu den Menschen, die uns im Haushalt unterstützen.

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