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Haushaltsauflösung

Haushaltsauflösung: Wie kann ich den Stress minimieren?

Haushaltsauflösung – wenn man nach vielen Jahren ein Haus oder eine Wohnung aufgeben muss, ist Planung das A und O. Was Sie bedenken sollen, lesen Sie hier.

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© pixabay

Die Haushaltsauflösung, meist ein trauriger Anlass

Wenn eine Haushaltsauflösung ansteht, heißt das meist, dass ein Mensch nicht mehr allein in seinen eigenen vier Wänden leben kann. Für die Betroffenen selbst, die oft Jahrzehnte lang in ihrer gewohnten Umgebung gelebt haben, fällt der Abschied von Haus oder Wohnung, besonders aber von den vielen Dingen des Alltags, unheimlich schwer. Wenn Sie selbst vor dieser schweren Entscheidung stehen oder als Angehörige in der Situation sind, nahe Verwandete bei der Haushaltsauflösung unterstützen zu müssen, gibt es hier einige hilfreiche Ratschläge. Diese erleichtern zwar nicht den Abschied vom eigenen Haushalt, können aber dabei helfen, den Prozess zu organisieren und so zusätzlichen Stress zu minimieren.

Erstellen Sie sich einen Zeitplan für die Haushaltsauflösung

Kündigen Sie, sobald der Auszug feststeht, alle laufenden Verträge fristgerecht zum Auszugsdatum. Denn Miete und Nebenkosten verursachen hohe Kosten und führen schnell zu einer Doppelbelastung. Besonders die Mietverträge haben fast immer eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Außerdem haben Sie dann auch einen festen Termin, bis zu dem Sie die Wohnung räumen müssen.

Beginnen Sie damit, unverzichtbare Erinnerungsstücke zu sammeln. Klären Sie dazu vorher, ob und, wenn ja, wieviel Platz in einem neuen Wohnumfeld zur Verfügung steht. Wenn feststeht, welche Stücke Sie behalten möchten, gibt es mehrere Möglichkeiten, eine Wohnungsauflösung durchzuführen. Der einfachste Weg ist es sicherlich, eine Firma zu beauftragen. Normalerweise schätzen die Firmen den Wert der Haushaltsgegenstände und verrechnen diesen mit den Kosten für die Räumung der Wohnung. Das bietet sich an, wenn Sie möglichst wenig eigenen Aufwand betreiben möchten.

Möglichkeiten den Haushalt selbst aufzulösen

Eine gute Option ist ein Hausflohmarkt, der allerdings gut geplant sein will. Sie sollten diesen Flohmarkt am besten mit einer Kleinanzeige bekannt machen und für eine gute Präsentation der Ware sorgen. Organisieren Sie sich auch genügend Hilfe von Freunden und Familie, falls viele Interessenten auf einmal kommen sollten. Für Möbel und Haushaltsgeräte, die nicht mehr zu verkaufen sind, bietet sich der recht kostengünstige Sperrmüllservice an. Die städtischen Müllentsorgungsunternehmen holen Ihren Sperrmüll allerdings nur ab. Dahingegen kümmern sich professionelle Firmen um die komplette Entrümplung der Wohnung. Sie entsorgen sämtliche Dinge und hinterlassen die Wohnung besenrein, was natürlich auch seinen Preis hat. Wegen der großen, psychischen Belastung, die eine Haushaltsauflösung mit sich bringt, sollten Sie sich nicht zu viel zumuten und trotz der Kosten die Hilfe professioneller Unternehmen in Anspruch nehmen. Und vergessen Sie nicht, vor der Haushaltauflösung einige Fotos zu machen, denn diese werden Ihnen bestimmt eine schöne Erinnerung sein.

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