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Praktische Küchenhelfer: Was taugen Sie wirklich?

Ein Becher, der Obst und Gemüse schneidet; ein Mörser zum Anrühren von Marinaden – ob vermeintlich praktische Küchenhelfer halten, was sie versprechen, zeigt der SAT.1-Test der Küchengeräte.

12.04.2012 08:00 | 5:40 Min | © SAT.1

Obst- und Gemüseschneider: Praktisch oder unnütz?

Das Prinzip hinter dem schneidenden Becher ist simpel: Der Boden besteht aus nebeneinander angeordneten Klingen, die Obst oder Gemüse schneiden sollen. Schneidegut einfach auf den Tisch legen und den Becher darauf drücken. Das Ergebnis des angeblich praktischen Küchenhelfers allerdings ist desaströs: Champignons und Kiwis landen nicht fein geschnitten im Becher, sondern werden Teil eines wilden Gemetzels. Den Test mit Möhren schließlich überlebt der Küchenhelfer nicht: Die Klingen verbiegen sich. Fazit im Hinblick auf den Test „Praktische Küchenhelfer“: Dieser Becher ist alles andere als ein Hilfsmittel.

Praktische Küchenhelfer: Wie schlägt sich der Entsafter?

Den manuellen Entsafter inklusive Becher to go gibt es für günstige 12,95 Euro im Tele-Shop. Optik und Verarbeitung des Gerätes, das an eine Thermoskanne erinnert, überzeugen. Um Obst und Gemüse zu entsaften, wird der Deckel des Küchenhelfers abgeschraubt und das Obststück hineingelegt. Nun den Deckel auf das Mittelteil des Küchenhelfers drücken und ähnlich einer gewöhnlichen Zitruspresse mit dem Drehen beginnen. Kerne und Fruchtfleisch sollen so automatisch gefiltert werden, der Saft soll direkt im Becher unter dem Mittelteil landen. Ergebnis: Die Hände bleiben sauber, die Ausbeute ist ordentlich. Dieser praktische Küchenhelfer kann – anders als die Zitruspresse – auch Äpfel, Tomaten oder Mangos entsaften. Resultat: für ein Glas frisch gepressten Saft zwischendurch eine super Investition.

Ein Mörser zum Schütteln als Küchenhelfer?

Ein bekannter Koch wirbt für den Mörser zum Schütteln, der auf simple Weise Marinaden und sogar Pesto zaubern soll. Der rundliche Küchenhelfer kostet 19,98 Euro und wird mit einer kleinen, weißen Kugel verkauft. Die Tester versuchen sich an einem Pesto: Die Zutaten einfach zusammen mit der Kugel in den Mörser geben, verschließen und kräftig schütteln. Die Ernüchterung folgt auf dem Fuße: Es dauert nicht einmal eine halbe Minute, bis sich der Gummi an der Verschlussstelle des Küchenhelfers löst und das Öl über die Hände läuft. Das Pesto schmeckt zwar, doch kann die Qualität des angeblichen Küchenhelfers nicht überzeugen.

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