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Rauchmelder im Test: Ergebnisse von Stiftung Warentest

Von Rauchmeldern hängt ein Großteil der Sicherheit in öffentlichen und privaten Gebäuden ab. Grund genug für Stiftung Warentest 18 Rauchmelder im Test zu vergleichen. Dabei stellte sich schnell heraus, dass der Preis nicht immer etwas mit der gebotenen Qualität zu tun hat.

07.01.2016 10:00 | 1:17 Min | © Stiftung Warentest

18 Rauchmelder im Test

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Im Brandfall soll der Rauchmelder rechtzeitig Alarm geben. © Eisenhans - Fotolia

Die 18 geprüften Rauchmelder stammten aus allen Preisklassen. Dabei verglich Stiftung Warentest sowohl Modelle mit oder ohne Funkvernetzung. Während Modelle ohne Funk zwischen 17 bis 30 Euro kosten, bewegen sich die fünf Rauchmelder mit dieser Funktion schon im Preisrahmen von 60 bis 103 Euro. Letztere sind in großen Häusern und Wohnungen zweckdienlich. Da vier Modelle praktisch baugleich waren, wurden eigentlich nur 14 Rauchmelder getestet. Allen Rauchmeldern im Test war jedoch gemein, dass sie eine fest verbaute Lithiumbatterie – also Langzeitbatterie – besaßen. Dafür sollen die Modelle aber auch mindestens zehn Jahre ihren Dienst tun können. Im Vergleich: Rauchmelder mit einfachen Alkalizellen machen meist einmal jährlich mit einem durchdringenden Piepen auf ihre leeren Batterien aufmerksam.

Kein eindeutiger Testsieger, aber ein Verlierer

Im Testlabor von Stiftung Warentest wurde geprüft, ob die Melder Holzschwel- und Flüssigkeitsbrände erkennen. Doch die Rauchmelder im Test wurden nicht nur danach untersucht, ob sie einen Brand  schnell erkennen. Die Norm fordert zudem, dass sie mindestens vier Minuten bei 82 Dezibel ertönen. Außerdem ist vor allem die Schnelligkeit ihrer Reaktion bei einem Brand entscheidend.

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In immer mehr Bundesländern ist ein Rauchmelder Pflicht. © Eisenhans - Fotolia

Das Ergebnis des Rauchmelder-Tests ist ernüchternd: Keines der Modelle konnte ein sehr gut einfahren. Doch immerhin zehn Mal vergab Stiftung Warentest das Prädikat gut. Drei Modelle sind befriedigend. Überraschend: Der teuerste Rauchmelder, der mit 103 Euro bepreist ist, hat das schlechteste Ergebnis eingefahren. Das Modell Merten Argus MEG5480-1119 ist zwar sehr robust, doch da der Alarm im Test nicht ausgelöst wurde, musste das Gerät von Stiftung Warentest als mangelhaft deklariert werden. Am besten schnitt ein Rauchmelder im Test ab, der aus dem mittleren Preissegment stammt. Für 26,50 Euro bietet das Modell Ei Electronics Ei650 einen zuverlässigen und lauten Alarm, auch wenn die Handhabung laut Stiftung Warentest besser sein könnte.

Rauchmelder immer wichtiger

Damit ein Rauchmelder gute Dienste leisten kann, sollte er immer mittig an der Zimmerdecke montiert werden. In den meisten Bundesländern ist das nützliche Gerät auch in Privathäusern Pflicht. Das gilt insbesondere für Schlafräume und Flure . Bis Ende 2015 wurde in den Bundesländern Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in Altbauten nachgerüstet. Für Neubauten ist ein Rauchmelder in den meisten Bundesländern ohnehin Pflicht.

Fazit: Die Rauchmelder im Test haben bewiesen, dass nicht immer das teuerste Produkt die beste Qualität bietet. Bei Stiftung Warentest hat das eher günstige Modell Ei Electronics Ei650 den Sieg einfahren können.

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Die ausführlichen Ergebnisse zum Test sehen Sie  hier .

Weitere Tests von Stiftung Warentest finden Sie auf  www.test.de

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