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Thermomix® im Test: Wie schneidet er im Vergleich ab?

Viele Hobbyköche sind begeistert vom Thermomix®. Im Test zeigte sich jedoch, dass es gar nicht immer das Original sein muss. Stiftung Warentest wagt den Vergleich mit anderen Küchenmaschinen – die Ergebnisse und die Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte lesen Sie hier, im SAT.1 Ratgeber.

03.12.2015 10:00 | 3:02 Min | © Stiftung Warentest

Das geführte Kochen

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Das große Display auf der Vorderseite erleichtert die Handhabung. Hier werden die Zutaten angezeigt, die für das Rezept im Thermomix® landen müssen. © dpa - picture alliance

Kochen ist mit dem Thermomix® ein Kinderspiel. Er führt den Nutzer durch die Rezepte und zeigt auf seinem Display an, welche Zutaten beigefügt werden müssen. Dank einer integrierten Waage bleibt den Köchen auch noch lästiges Abmessen erspart. Die Handhabung ist nutzerfreundlich und selbsterklärend. Vom Eintopf bis hin zum perfekten Hefeteig bereitet die Küchenmaschine alles schnell und perfekt zu – ohne dass Sie den Kochlöffel schwingen müssen.

Thermomix® im Test: Was sagt der Vergleich?

Die Kosten für einen Thermomix® sind jedoch nicht unerheblich. Über 1.100 Euro legen Begeisterte auf den Tisch, um das Original zu erwerben. Da es mittlerweile jedoch auch von Aldi und Lidl Konkurrenzprodukte gibt, die weniger als ein Fünftel dieses Preises kosten, hat Stiftung Warentest den Küchenmaschinen-Test gemacht. Neben dem Thermomix® sowie den Discounter-Produkten mussten sich auch die Geräte anderer Hersteller dem kritischen Auge der Experten stellen.

Wie schneiden die Küchenmaschinen im Vergleich ab? Der Testbericht ist erstaunlich: Das Original landet nur auf Platz vier. Testsieger ist der Kenwood Cooking Chef KM096. Dieser kostet zwar etwa genauso viel wie der Thermomix®, dem Test zufolge ist das Gerät jedoch in puncto Zubehör besser ausgestattet. Auf Platz zwei folgt das Modell KitchenAid Artisan Cook Processor für knapp 1.000 Euro, das vor allem für Großfamilien eine gute Anschaffung ist. Bronze sichert sich die Küchenmaschine Krups Prep & Cook für etwa 750 Euro. Sie soll Speisen am besten zubereiten – allerdings nur für einen Singlehaushalt.

Doch wie steht es nun um den Thermomix®? Im Test landet er nur auf Platz vier, da er im Gegensatz zu den ersten drei Kandidaten bei Stiftung Warentest nur das Qualitätsurteil „befriedigend“ erhält. Der Grund: seine Lautstärke. Selbst beim Rühren von Wasser bringt es der Thermomix® auf dröhnende 91 Dezibel. In der Handhabung schnitt er jedoch sehr gut ab. Das Display führt die Nutzer durch die einzelnen Schritte und leitet sie genau an. Außerdem sei das mitgelieferte Kochbuch von Vorwerk umfassend und inspirierend.

Thermomix® im Vergleich mit den günstigen Varianten von Aldi und Lidl

Wer jedoch deutlich weniger Geld – sprich lediglich etwa 250 Euro – investieren will, wird bei Aldi und Lidl zuweilen fündig. Hat einer der Discounter ein Imitat im Angebot, sollten Sie schnell sein. Der Erfahrung nach sind die Billig-Küchenmaschinen schnell ausverkauft. Aber taugen die Modelle auch wirklich etwas? Im Test nimmt Stiftung Warentest die Küchenmaschinen genau unter die Lupe. Das geführte Kochen ist der große Pluspunkt beim Original. Während hier alle Schritte angezeigt werden und die integrierte Waage beim Portionieren der Zutaten hilft, müssen sich Besitzer des Aldi-Küchenhelfers mit einem mageren Rezeptbuch behelfen. Minuspunkt bei Lidl: Das Kochbuch ist zwar deutlich umfassender, leider verzichtet das Gerät jedoch auf eine integrierte Waage.

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Die Produkte von Aldi und Lidl stellen sich dem Küchenmaschinen-Test – für ein Fünftel des Original-Preises können Sie beim Discounter eine Küchenmaschine erwerben. © dpa - picture alliance

Doch wie steht es um die Qualität der zubereiteten Gerichte? In vielen Disziplinen, wie dem Kochen eines Eintopfes oder aber das Anrühren eines Hefeteigs, hat der Thermomix® im Test die Nase vorn. In puncto Lautstärke können die Lidl- und Aldi-Geräte das Original zwar übertrumpfen, das Prädikat leise wird aber auch ihnen nicht verliehen. Große Unterschiede, die für den alltäglichen Gebrauch wichtig sind, finden sich bei der Reinigung. Während beim Original und beim Lidl-Produkt alle Teile in die Spülmaschine dürfen, ist die Aldi-Küchenmaschine hier sehr empfindlich: Der Kochtopf darf nicht ins Wasser getaucht werden.

Fazit: Der Thermomix® revolutioniert das Kochen. Doch neben dem Original gibt es auch alternative Produkte, die die Arbeit in der Küche erleichtern. Wollen Sie richtig Geld sparen, können Sie auch zu den Produkten von Lidl und Aldi greifen, diese bieten laut Stiftung Warentest aber auch deutlich weniger Extras. Auf das geführte Kochen per Display verzichten Sie bei den Billig-Modellen ganz.

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Die ausführlichen Ergebnisse zum Test sehen Sie  hier .

Weitere Tests von Stiftung Warentest finden Sie auf  www.test.de

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