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Eigentumswohnungen in Berlin – Tipps zum Wohnungskauf

Eigentumswohnungen in Berlin sind begehrter denn je. Entsprechend steigen Kaufpreise und Nebenkosten. Hier finden Sie Tipps zum Wohnungskauf in Berlin.

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Eigentumswohnungen in Berlin – begehrt als Zuhause oder Geldanlage

Eigentumswohnungen in Berlin sind begehrter denn je. Immer mehr Menschen ziehen in die deutsche Hauptstadt und Welt-Metropole mit internationalem Flair. Vor allem die Bezirke innerhalb der Berliner Ring-Bahn, allen voran Berlin Mitte, Charlottenburg und Friedrichshain-Kreuzberg, haben in den letzten Jahren einen unglaublichen Aufschwung erlebt. Wenn eine Etagenwohnung bei einer Immobilienanzeige in der Lagebeschreibung einen dieser Bezirke, Prenzlauer Berg oder Neukölln aufführt, können Sie sicher sein, dass der Miet- oder Kaufpreis dieser Wohnung nicht gerade niedrig sein dürfte, egal wie viele Zimmer oder welches Baujahr sie auch haben mag. Aber dafür können Sie sicher sein: Der Wiederverkaufswert einer Eigentumswohnung  in Berlin dürfte bereits nach kürzester Zeit noch viel höher sein als der jetzige Kaufpreis. 

Nebenkosten beim Kauf von Eigentumswohnungen in Berlin

Beim Kauf einer Eigentumswohnung in Berlin ist es wichtig, die beim Kauf anfallenden Nebenkosten in die Finanzierungsplanung miteinzubeziehen. In einer Stadt wie Berlin können zusätzlich zum tatsächlichen Kaufpreis einer Eigentumswohnung die Nebenkosten beim Wohnungskauf noch einmal bis zu 15% des Kaufpreises ausmachen. Wie kommen diese Nebenkosten beim Kauf einer Eigentumswohnung in Berlin zusammen?

1.    Grunderwerbsteuer in Berlin

Wenn Sie eine Eigentumswohnung kaufen, erwerben Sie nicht nur eine Wohnung, sondern werden auch zu einem Grundeigentümer. Der Erwerb von Grund wird in Deutschland versteuert. Die Grunderwerbsteuer, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein kann, liegt zurzeit bei 6 Prozent des Kaufpreises einer Eigentumswohnung in Berlin. Das ist zum Beispiel nicht höher als in Hessen, aber in Bayern liegt die Grunderwerbsteuer bei lediglich 3,5 Prozent.

2.    Maklerprovision

Da immer mehr Käufer Eigentumswohnungen in Berlin suchen, florieren die Geschäfte von Maklern und Immobilienhändlern. Maklerprovisionen können gerne zwischen 3 und 7 Prozent des Kaufpreises ausmachen. In Berlin darf die Maklerprovision übrigens höchstens 7,14% des Kaufpreises betragen – so viel wie nirgendwo sonst in Deutschland.

3.    Kosten für Notar und Gericht

Anders ist es mit den Notarkosten, die bei jedem Immobilienkauf anfallen. Die Kosten für einen Notar betragen deutschlandweit inzwischen 2 Prozent des Kaufpreises. Bis 2013 lagen die Notarkosten noch bei 1,5 Prozent des Kaufpreises.

Rechnet man diese Nebenkosten beim Kauf einer Eigentumswohnung in Berlin zusammen, können sich so bis zu 15 Prozent des tatsächlichen Kaufpreises zusätzlich ergeben.

Eigentumswohnungen in Berlin – hoher Kaufpreis, aber auch hoher Wiederverkaufswert

Sie sehen also: Wenn Sie eine Eigentumswohnung in Berlin kaufen wollen, müssen Sie inzwischen mit hohen Kaufpreisen und Nebenkosten rechnen, können dafür aber auch ziemlich sicher sein, dass der Wiederverkaufswert von Eigentumswohnungen in Berlin weiter steigen dürfte. 

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