Maro
Maro hat es satt, nie etwas zu Ende bringen zu können. Ihre Eltern ließen sich scheiden, als sie noch klein war. Kurz darauf begannen ihre Probleme: ständiger Streit mit ihrer Mutter, Schuleschwänzen, mit Freunden abhängen.
Die überforderte Mutter steckte ihre Tochter ins Heim. Durch ihre ständige Rebellion und ihren Alkohol- und Drogenkonsum galt Maro irgendwann als "hoffnungsloser Fall" und verlor jeglichen Bezug zur Realität und zum Alltag.
Erst seit sie bei ihrem Vater in Berlin lebt, beginnt sie zu begreifen, dass sie ihr Schicksal nur selbst ändern kann.
Sie wünscht sich, ihrem Leben mit mehr Entschlossenheit und
Durchhaltevermögen endlich einen Sinn zu geben. Der Schulabschluss soll zum Wendepunkt im Leben der 16-Jährigen werden: "Sonst werde ich niemals irgendeine Ausbildung machen können."
