17:30 SAT.1 Bayern

Minus zehn Grad in Oberstdorf

Bibbern in Bayern

Der Frühling legt in Bayern eine längere Pause ein. Es schneit, die Temperaturen rutschen örtlich deutlich unter Null Grad - und Besserung ist erstmal nicht in Sicht.

Der Wintereinbruch mitten im Frühling hat den Menschen in Bayern eine frostige Nacht beschert. Fast überall im Freistaat sackten die Temperaturen in der Nacht zum Donnerstag teilweise deutlich unter den Gefrierpunkt, berichtete der Deutsche Wetterdienst in München. Am kältesten war es in Oberstdorf im Landkreis Oberallgäu, wo minus zehn Grad gemessen wurden. Auch in Nürnberg-Netzstall war bei minus sechs Grad Frieren angesagt, immerhin minus fünf Grad waren es in Kempten.

Ein Meter Neuschnee

Auf der Zugspitze lagen am Mittwoch rund 4,3 Meter Schnee, davon ein Meter Neuschnee. In Oberstdorf fielen in 24 Stunden 33 Zentimeter Neuschnee, in Rettenberg im Allgäu waren es 20 Zentimeter, in Pfronten ebenfalls. Die frostigen Temperaturen zum Beginn der Woche waren nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes nur der Anfang. Für die Nacht zum Freitag erwarten die Wetter-Experten sogar noch tiefere Temperaturen. Dann seien im Freistaat verbreitet Tiefstwerte von bis zu sieben Grad möglich, am Alpenrand seien erneut zweistellige Minus-Grade möglich:

"Da geht es in den Strengfrost rein", sagte ein Wetterdienst-Sprecher.

Zum Start in die neue Woche soll es etwas wärmer werden - bevor dann erneut "Meereskaltluft" nach Bayern kommt. Erst zum letzten April-Wochenende soll es wieder wärmer werden. (dpa)

Hier war's am kältesten

Das waren nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in der Nacht zum Donnerstag bundesweit die kältesten Orte:

- Zugspitze (Bayern) -18,5 Grad
- Großer Arber (Bayern) -10,9 Grad
- Oberstdorf (Bayern) -10,1 Grad
- Feldberg (Baden-Württemberg) - 8,9 Grad
- Brocken (Sachsen-Anhalt) - 8,1 Grad

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