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Tag der Franken in Kitzingen

Franken feiern sich selbst

Einmal im Jahr dürfen sich die Nordbayern ganz offiziell selbst feiern. Dann begehen sie ihren "Tag der Franken". Sie beziehen sich dabei auf die Gründung des Fränkischen Reiches am 2. Juli 1500.

Kitzingen_Franken
© dpa

Einmal im Jahr dürfen sich die Nordbayern ganz offiziell selbst feiern. Dann begehen sie ihren "Tag der Franken". Sie beziehen sich dabei auf die Gründung des Fränkischen Reiches am 2. Juli 1500.

Am Sonntag (10.30 Uhr) ist Kitzingen Gastgeber für den "Nationalfeiertag" der Franken. Seit 2006 ist jedes Jahr ein anderer Regierungsbezirk dran - also Ober-, Unter- oder Mittelfranken. Der bayerische Landtag hat den "Tag der Franken" 2005 beschlossen; damit sollen die Geschichte und die Kultur Frankens gewürdigt werden.

Am Sonntag wollte eigentlich auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) den Franken einen Besuch abstatten. Weil er aber laut Staatskanzlei "unaufschiebbare politische Gespräche" mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) führen muss, schickt er stattdessen seinen Stellvertreter, Innenminister Joachim Herrmann (CSU).

Kitzingen hat sich das Motto "Kultur Brücken" gegeben und daran angelehnt wird auch der "Tag der Franken" in der Innenstadt auf den fünf Mainbrücken der 21.000-Einwohnerstadt gefeiert. Der Ort soll dem Bezirkspräsidenten Erwin Dotzel zufolge zu einem "einzigartigen Freilichttheater" werden. So soll auf den Bühnen und Straßen gezeigt werden, was Franken an Sehens- und Hörenswertem zu bieten hat.

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