17:30 SAT.1 Bayern

Bayerns Rummenigge zu Ronaldo-Gerücht

Irres Gerücht! FCB bestreitet Interesse an Ronaldo

Kaum war die Meldung einer italienischen Sportfachzeitschrift rüber geschwappt, beschäftigte die FC Bayern Fans am Wochenende vor allem eines: Kommt Ronaldo nach München? Heute meldete sich Vorstandschef Rummenigge zu Wort.

Die Spekulation hätte abwegiger kaum sein können - und doch sah sich der FC Bayern zu einer Stellungnahme veranlasst: Die Münchner haben ein angebliches Interesse an Weltfußballer Cristiano Ronaldo als "Ente des Tages" abgetan. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge reagierte auf die Meldung aus Italien, in einer Stellungnahme auf der Website des FC Bayern, mehr als deutlich:

"In den letzten Tagen berichtete die italienische Sport-Tageszeitung „Gazzetta dello Sport“, der FC Bayern habe Interesse daran, Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu verpflichten. In der Folge wurde dieses Gerücht unter anderem auch von zahlreichen deutschen Medien aufgegriffen. Aber jetzt, im Fall Cristiano Ronaldo, möchten wir doch ein- für allemal klarstellen, dass dieses Gerücht jeglicher Grundlage entbehrt und in das Reich der Fabel verwiesen werden muss."

Gutes Verhältnis zu Ancelotti

"Gazzetta dello Sport" hatte am Wochenende berichtet, dass Ronaldo wegen seiner angeblichen Steueraffäre den spanischen Rekordmeister und Champions-League-Sieger Real Madrid verlassen wolle. Dass der Portugiese ein gutes Verhältnis zu seinem Ex-Coach und jetzigen Bayern-Trainer Carlo Ancelotti habe, könnte für einen möglichen Wechsel des Ausnahmekickers in die Bundesliga sprechen.

Allerdings sprachen bereits die Beträge, die der 32-jährige Superstar kostet, gegen einen Einstieg der Bayern in einen Ronaldo-Poker. Die festgeschriebene Ablösesumme beträgt eine Milliarde Euro, laut Medien könnte Ronaldo aber schon für "nur" 200 Millionen Euro zu haben sein. Weil der Europameister aktuell rund 50 Millionen Euro brutto im Jahr verdient, käme so ein Betrag noch obendrauf. Derartige Deals könnten aktuell wohl nur Paris Saint-Germain oder Manchester United stemmen. (dpa)

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