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Zwillingsfestival Rock im Park geht weiter

Terrorwarnung: "Rock im Park" nicht betroffen

Während das Zwillingsfestival "Rock am Ring" wegen einer Terrorwarnung unterbrochen wird, gibt der Krisenstab in Nürnberg grünes Licht für die Konzerte. Tausende Fans feiern weiter.

Rock im Park
Die Sänger der deutschen Hip-Hop-Band Beginner, Denyo und Jan Delay, stehen am 02.06.2017 in Nürnberg beim Musikfestival Rock im Park auf der Bühne. © Daniel Karmann/dpa

Trotz der Terrorwarnung beim Zwillingsfestival "Rock am Ring" sind die Konzerte bei "Rock im Park" in Nürnberg fortgesetzt worden. "Es gibt keine konkrete Gefährdungslage", sagte ein Sprecher des Veranstalters am Freitagabend. Kurz nach der Unterbrechung von "Rock am Ring" am Nürburgring in der Eifel durch die Polizei startete in Nürnberg das nächste Konzert der Toten Hosen - die Fans ließen sich in ihrer Feierlaune nicht beirren. Bei "Rock im Park" sind in diesem Jahr rund 85.000 Zuschauer auf dem Festivalgelände.

Unterbrechung am Nürburgring

Nach der Unterbrechung am Nürburgring erörterte auch ein Krisenstab bei "Rock im Park" die dortige Lage, wie die Veranstalter am späten Abend mitteilten. "Da auf der Basis der vorliegenden Erkenntnisse für Nürnberg keine geänderte Gefahrenlage festgestellt werden konnte, sprach aus Sicht der Behörden und des Veranstalters nichts gegen die Fortführung des Spielbetriebs", hieß es. Organisatoren und Behörden stünden aber in engem Kontakt zu den Partnern am Nürburgring. Die Besucher wurden über die Situation informiert.

Nach Terroranschlag in Manchester

Die Zwillingsfestivals gehen mit denselben Bands, aber in anderer Reihenfolge über die Bühne. Auch bei "Rock im Park" waren die Sicherheitsvorkehrungen schon vor dem Start wenige Tage nach dem Terroranschlag auf ein Konzert im englischen Manchester vorsorglich verstärkt worden. Die Zahl der Sicherheitskräfte war von rund 1.000 auf etwa 1.300 Mitarbeiter erhöht worden. (dpa)

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