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Bayern droht eine Mückenplage

Mückenstiche: Was hilft gegen das Jucken?

Es ist warm und es regnet immer wieder. Überall im Freistaat bilden sich kleine Tümpel - die optimalen Lebensbedingungen für Mücken.

Muecke sticht
Eine Mücke saugt Blut aus dem Arm eines Mannes. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Der Sommer wird in Bayern wohl besonders mückenreich. Forscher schätzen die diesjährige Witterung als ideal für die Vermehrung von Stechmücken ein: Warm und feucht mögen es die Larven - hält sich das Wetter, ist also mit einem massiven Anstieg der Populationen zu rechnen.

"Stimmen die Bedingungen, können sich die Tiere explosionsartig vermehren", sagte Doreen Walther vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung. Auch Dieter Doczkal von der Zoologischen Staatssammlung München hält die Prognose für realistisch:

"Dadurch, dass wir immer wieder Regenfälle und warme Temperaturen haben, sind die Bedingungen für Mücken ideal."

Überall in Bayern seien Tümpel entstanden, in denen die Tiere ihre Eier ablegen können. (dpa)

Warum jucken Mückenstiche?

Kaum haben wir es bemerkt, hat die Mücke schon gestochen. Doch warum saugen Mücken Blut? Und: Wieso jucken Mückenstiche?
Weibliche Mücken benötigen das Blut, um, nach der Befruchtung durch das Männchen, Eier zu produzieren. Mit ihrem langen Stechrüssel schneidet die Mücke in die Haut. Während sie das Blut absaugt, sondert sie gleichzeitig Speichel ab, der das Blut flüssig hält. Dieser Speichel ist es, der den Juckreiz verursacht. Weil der Körper sich gegen die fremden Proteine wehrt, entsteht eine Art Abstoßprozess, den wir als jucken empfinden.

Was hilft gegen den Juckreiz?

Das einzig wirksame Mittel, das nach einem Mückenstich den Juckreiz mildert ist Kühlen. Ob mit einer Salbe oder mit Eiswürfeln: Das Kühlen schont die Haut und verhindert, dass der Juckreiz stärker wird. Zurecht warnen Eltern ihre Kinder immer wieder davor an besagter Stelle zu kratzen. Kratzen reizt die Haut, wodurch das Juckgefühl sogar verstärkt wird.

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