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Die Opfer wurden schwer misshandelt

Nach Doppelmord von Höfen: Geschwisterpaar gesucht

Der Doppelmord von Höfen hat den kleinen Ort in Oberbayern erschüttert. Die Täter haben drei Senioren schwer misshandelt. Nun sind die Ermittler einen Schritt weiter.

Fahndungsplakat TV klein

Rund zwei Wochen nach Bekanntwerden des Doppelmordes im oberbayerischen Weiler Höfen hat die Polizei zwei Tatverdächtige ermittelt. Eine 49-Jährige, die im vergangenen Jahr als Pflegekraft im Haus eines der insgesamt drei Opfer gearbeitet hatte, sitzt wegen des Verdachts der Beihilfe in Untersuchungshaft, wie Oberstaatsanwalt Hajo Tacke am Freitag in Weilheim sagte. Gegen ihren 43 Jahre alten Bruder besteht dringender Tatverdacht wegen zweifachen Mordes. Seine DNA wurde auf dem Grundstück gefunden.

Zwei Männer werden gesucht

Die Polizei fahndet mit einem internationalen Haftbefehl und einem Foto nach dem polizeibekannten Mann. Sie vermutet ihn in seinem Heimatland Polen. Die Ermittler gehen davon aus, dass mehrere Täter am Tatort waren und suchen nach einem weiteren Mann, der sich mit den Geschwistern an einer Tankstelle aufgehalten haben soll.

Die Opfer wurden schwer misshandelt

In der Nacht zum 26. Februar waren in dem Haus im Weiler Höfen in Königsdorf die Leichen einer Frau (76) aus dem Raum Frankfurt am Main und eines Mannes (81) aus Nordrhein-Westfalen - Bekannte der Bewohnerin - entdeckt worden. Die Tat ereignete sich laut den Ermittlungen vom 22. auf den 23. Februar.

Die Eigentümerin des Einfamilienhauses wurde schwer verletzt zurückgelassen. Die 76-Jährige kam im kritischen Zustand ins Krankenhaus und ist laut Polizei nach wie vor nicht vernehmungsfähig. (dpa)

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