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Jugendschutz bei sat1.de

Jugendschutz

Inhalte, die für Kinder und Jugendliche einer bestimmten Altersgruppe problematisch sein können, dürfen nach dem Gesetz nur online angeboten werden, wenn der Anbieter sie mit einem technischen Schutzmechanismus absichert.

Überwiegend sind die Inhalte auf sat1.de für Kinder unbedenklich. Einige Inhalte richten sich aber gezielt an Jugendliche oder Erwachsene und sollten von Kindern nicht angesehen werden. Damit Sie diese filtern können, nutzt sat1.de eine technische Alterskennzeichnung, die vom anerkannten Jugendschutzprogramm Jusprog ausgelesen werden kann.

Die Videos, die auf sat1.de verfügbar sind, wurden von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) oder den Jugendschutzredaktionen von ProSiebenSat.1 geprüft und bewertet.

So nutzen Sie das Jugendschutzprogramm

  • Laden Sie das kostenlose Jugendschutzprogramm Jusprog  herunter und installieren Sie das Programm auf dem PC, den Ihr Kind nutzt.
  • Legen Sie eine PIN fest, mit der Sie das Jugendschutzprogramm verwalten und deaktivieren können.
  • Geben Sie die Altersstufe Ihres Kindes an.
  • Nachdem Sie das Programm aktiviert haben, greift die Alterskennzeichnung auf sat1.de. Wenn Sie die Altersstufe „ab 12 Jahren“ ausgewählt haben, werden Inhalte „ab 16 Jahren“ gefiltert und anstelle der aufgerufenen Seite mit 16er-Inhalten erscheint eine sogenannte Blocking-Page.

Damit bleibt sat1.de grundsätzlich frei zugänglich und wird Kindern nur dann nicht angezeigt, wenn auf Ihrem PC ein Jugendschutzprogramm installiert - und das Angebot für die jeweilige Altersstufe nicht freigegeben ist.

Jugendschutzbeauftragte: S. Ahrens

ProSiebenSat.1 Digital GmbH ist Mitglied bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter e.V. (FSM)   

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Weitere Informationen zum Jugendschutz in der ProSiebenSat.1 Group 

FAQ  Programmjugendschutz

Um Ihre Fragen zum Programmjugendschutz besonders schnell zu beantworten, finden Sie folgend eine Zusammenstellung der häufigsten Fragen mit den entsprechenden Antworten zum Thema.
Jugendschutz ist auch auf unseren Internet-Seiten unverzichtbar. 
Infos dazu sind gesondert unter http://www.sat1.de/service/jugendschutz veröffentlicht.

Allgemeines

Der Programmjugendschutz ist für uns nicht nur eine rechtliche Vorgabe, er ist uns zum Wohle der jüngeren Zuschauer auch ein wichtiges Anliegen und unsere Verantwortung als Sender.

Genau wie im Kino, in (Online)Videotheken oder bei DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen gibt es auch für unsere Programmangebote Vorgaben, was wir welcher Altersgruppe zeigen dürfen. Anders als bei Altersverifizierungssysteme, an der Kinokasse oder der Ladentheke können wir bei unseren Ausstrahlungen nicht kontrollieren, wie alt die Zuschauer vor den Bildschirmen sind.
Bei uns im frei empfangbaren Privatfernsehen sind Altersfreigaben an Sendezeiten gebunden.

Programminhalte mit Altersfreigaben ab 12 Jahren dürfen nicht vor 20 Uhr starten, gegebenenfalls früher, wenn der Beitrag Kinder unter 12 Jahren nicht in ihrer Entwicklung beeinträchtigt oder gar schädigt. Sendungen ab 16 oder 18 Jahren dürfen erst spätabends im Fernsehen bei uns gesendet werden.

Manche Produktionen, die im Kino, im Handel und in (Online)Videotheken nur Erwachsenen zugänglich sind, dürfen im Fernsehen überhaupt nicht oder nur mit Schnittauflagen gezeigt werden.

Was wird geprüft?
Ziel der Vorgaben zum Programmjugendschutz ist für Kinder und Jugendliche (abhängig von der Altersstufe ) das Bewahren vor Inhalten, die geeignet sind, ihre Entwicklung oder Erziehung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu beeinträchtigen oder zu gefährden, sowie der Schutz vor solchen Sendungen, die die Menschenwürde oder sonstige durch das Strafgesetzbuch geschützte Rechtsgüter verletzen.
Grundsätzlich verboten ist die Ausstrahlung von Sendungen im frei empfangbaren Fernsehen, die Gewalt verharmlosen oder verherrlichen, Pornografie verbreiten, zum Rassenhass aufstacheln, den Krieg verherrlichen oder geeignet sind, Kinder und Jugendliche sittlich schwer zu gefährden.

Was darf wann gezeigt werden?

Unterschieden werden vier Zeitschienen, bei denen die Voraussetzungen verschiedener Altersgruppen für die Wahrnehmung und Verarbeitung von Fernsehinhalten zu berücksichtigen sind.

Was nur ab einem bestimmten Alter gesehen werden soll, darf darum auch erst ab einer entsprechenden Uhrzeit ausgestrahlt werden. Dabei sind die Eltern dafür verantwortlich, dass Kinder nur zu den ihrem Alter gemäßen Zeitschienen fernsehen:

Tagesprogramm 6 bis 20 Uhr = Kinder bis 12 Jahren, auch ohne Aufsicht

(entspricht "FSK ab 0 freigegeben", "FSK ab 6 freigegeben" und gegebenenfalls "FSK ab 12 freigegeben")

Hauptabendprogramm 20 bis 22 Uhr = Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren (entspricht "FSK ab 12 freigegeben")

Spätabendprogramm 22 bis 23 Uhr = Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren (entspricht "FSK ab 12 freigegeben")

Nachtprogramm 23 bis 6 Uhr = Erwachsene ab 18 Jahren (entspricht "FSK ab 18"/früher: "Keine Jugendfreigabe")

Indizierte Filme dürfen in ihrer indizierten Fassung nicht im Free-TV ausgestrahlt werden. Schnittfassungen sind aber möglich.

Wer prüft und bestimmt, was wann gezeigt werden darf?

Was zu welcher Uhrzeit ausgestrahlt werden darf, entscheiden wir als Sender nicht frei. Der Gesetzgeber regelt im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) detailliert, wie die Jugendschutzbestimmungen im frei empfangbaren Privatfernsehen umzusetzen sind.

Bei jedem Privatsender prüft und bewertet ein unabhängiger Jugendschutzbeauftragter alle Programminhalte inklusive Trailer und Werbung.

Die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften wird von den lizenzgebenden Landesmedienanstalten und der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) streng kontrolliert.

Warum gibt es Schnittanpassungen in Filmen und Serien?      
Filme und Serien ab 16 Jahren bzw. für Erwachsene dürfen wie oben aufgeführt erst 22.00 Uhr bzw. ab 23.00 Uhr gezeigt werden.

Durch Schnittanpassungen ist es aber in der Regel möglich, die Produktionen früher auszustrahlen.
Von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ab 12 Jahren frei gegebene Inhalte, die im Tagesprogramm ausgestrahlt werden sollen, müssen oftmals für die Altersgruppe unter 12-jährigen geschnitten werden. Indizierte Filme, die ansonsten unter das Sendungsverbot fallen, können überhaupt nur durch entsprechende Schnittanpassungen einem größeren Publikum im Free-TV zugänglich gemacht werden.
Nackte Brüste und Schimpfwörter werden tagsüber gezeigt, aber Filmszenen am Abend geschnitten – warum?
Wie eine Szene durch den Programmjugendschutz bewertet wird, hängt von vielen verschiedenen Aspekten ab: Wie sehr ängstigt sie die jungen Zuschauer? Wie wird Gewalt dargestellt? Gibt es sozialethisch desorientierende Botschaften und in welchen - möglicherweise relativierenden - Kontexten stehen problematische Szenen? Das sind nur einige der Kriterien, die berücksichtigt werden, um eine Szene für ein bestimmtes Publikum freizugeben oder eben nicht.

Ob eine Szene zu beängstigend, zu brutal oder sozialethisch problematisch ist, eine Formulierung zu gossensprachlich-derb oder zu vulgär, bewertet jeder Zuschauer gemäß seinen persönlichen Befindlichkeiten, seinem persönlichen Sprachverständnis und moralischen wie künstlerischen Wertvorstellungen anders.
Auch gehen die Vorstellungen von Sexualmoral und „angemessenen" oder „altersadäquaten" Informationen über Sexualität in unserer Gesellschaft weit auseinander. Es geht im Jugendschutz daher z.B. ausdrücklich nicht darum, durch Beschränkungen eine bestimmte gesellschaftliche Moral zu unterstützen oder Kinder und Jugendliche von erotischen und sexuellen Inhalten grundsätzlich fern zu halten.
Im professionellen Jugendschutz geht es vielmehr um eine möglichst objektive Antwort auf die Frage, ob ein Beitrag tatsächlich entwicklungsbeeinträchtigend oder gar entwicklungsschädigend auf Kinder und Jugendliche bestimmten Alters wirkt. Der Jugendschutz muss hierfür von persönlichen Befindlichkeiten und Wertehaltungen gerade Abstand nehmen.
Dies bedeutet, er beurteilt nach medienwissenschaftlichen, entwicklungspsychologischen und (sexual-) pädagogischen Kriterien, wobei er auch die aktuelle jugendschützerische Spruchpraxis der verschiedenen Jugendschutzinstitutionen berücksichtigen muss (FSK, FSF, KJM, BPjM usw.). Im Allgemeinen gilt zudem: Jugendschutz ist kein Elternschutz. Der Jugendschutz ist nicht dafür zuständig, Eltern vor als peinlich empfundenen Fragen ihrer Kinder zu schützen.

Der Jugendschutz prüft ebenfalls nicht, ob Inhalte künstlerisch oder pädagogisch wertvoll, der Erziehung dienlich oder moralisch einwandfrei sind. Bei Schimpfwörtern, Beleidigungen, sexuellen oder fäkalischen Ausdrücken der Alltagssprache verfahren wir so, dass wir diese nicht entfernen, wenn sie in einem sinnvollen Kontext stehen und wenn es Ausdrücke und Beleidigungen sind, auf die Kinder in ihrem Alltag unweigerlich ohnehin stoßen werden, weil sie in der Jugendsprache faktisch verwendet werden.

Warum werden die Produktionen nicht später – dafür aber ungeschnitten – gezeigt?
Wir  möchten unsere Programminhalte natürlich einem möglichst großen Publikum anbieten und müssen deshalb manchmal den Kompromiss eingehen, Filme zur Hauptsendezeit oder im Tagesprogramm in gekürzter Fassung zu zeigen
So erreichen wir viel mehr Zuschauer als zu einer späteren oder gar nachtschlafenden Sendezeit, denn so können auch Zuschauer die Inhalte anschauen, die früh aufstehen müssen oder tagsüber Unterhaltung in TV suchen. Zudem stört es nicht jeden Zuschauer, wenn einzelne – meist kurze und nicht handlungsentscheidende – Szenen fehlen, die Produktion dafür aber tagsüber oder nicht allzu spät gezeigt werden kann. 

Insofern lizenzrechtlich möglich, versuchen wir die Produktionen in der Nacht noch einmal in einer ungekürzten Version zu zeigen. Unsere aktuelle Programmplanung finden Sie immer in der Programmpresse, in unserem EPG- und Teletextangebot sowie online auf unserer Homepage . Hier können Sie prüfen, ob eine Nachtwiederholung vorgesehen ist.

Im Tagesprogramm oder zur Primetime zeigt SAT.1 Programmtrailer für Filme ab 16 oder 18 Jahren, auch gibt es Werbung für Kondome oder erotisches „Spielzeug für Erwachsene“. Darf das sein?

Es ist ein häufiges Missverständnis, dass im Tagesprogramm nur Kinderprogramm oder zumindest kinderkompatibles Programm, Werbung oder Trailer ausgestrahlt werden dürfen. Nicht alle Inhalte tagsüber richten sich speziell an Kinder. Für die Zielgruppe der jüngeren Zuschauer gibt es eigene Medienangebote. Dennoch sind alle Inhalte, die wir tagsüber zeigen, so ausgewählt oder bearbeitet, dass auch die jüngsten Zuschauer durch sie nicht nachhaltig verängstigt oder sonst wie geschädigt werden können.

Eltern sollten sich deutlich vor Augen führen, dass auch tagsüber nicht nur Kinderprogramm ausgestrahlt wird, sondern ebenso Beiträge, die sich vor allem oder auch an Erwachsene richten. Der erwachsene Zuschauer hat das prinzipielle "Recht auf freien Informationszugang" und damit einhergehend auf ein für ihn gemachtes, beliebiges Programm, den ganzen Tag über.

Das Recht der erwachsenen Zuschauer wird durch die strengen Jugendschutzbestimmungen für das Tagesprogramm lediglich eingeschränkt. Ansonsten wären beispielsweise Nachrichten und Berichterstattungen (Programmformate, die nachweislich ein großes Potenzial haben, Kinder zu ängstigen, wenn Bilder über Krieg, Katastrophen u.ä. gezeigt werden) während des Tages unmöglich, denn sie sind praktisch immer im jugendschützerischen Sinne problematisch.

Es müssen also verschiedene berechtigte Interessen gegeneinander abgewogen werden. Beiträge im Tagesprogramm sind zwar oft, aber eben nicht immer speziell für Kinder gemacht oder für Kinder im besonderen Maße geeignet.

Trailer

In Trailern werden Ausschnitte von Produktionen gezeigt, um unsere Zuschauer auf künftige Ausstrahlungen aufmerksam zu machen. Diese Form der Eigenwerbung ist für jeden Sender von erheblicher Bedeutung, denn sie erreicht jene Zuschauer, die sich nicht über Zeitschriften oder Websites über die Programme der Sender informieren. Die Inhalte sind immer der Sendezeit der Clips angepasst, entsprechend geprüft und für die Ausstrahlungszeiten freigegeben. Die Trailer werden grundsätzlich so gestaltet, dass sie den Jugendmedienschutzvorgaben immer.

Werbeclips

Eltern jüngerer Kinder zeigen sich zum Teil irritiert darüber, dass im Tagesprogramm Werbespots für Kondome, erotisches "Spielzeug für Erwachsene" oder Casual Dating-Portale bei uns gezeigt werden.
Die meisten dieser Clips wurden von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF, www.fsf.de ) geprüft und für das Tagesprogramm frei gegeben, da keine Entwicklungsbeeinträchtigung oder Entwicklungsschädigung von Kindern und Jugendlichen zu befürchten ist.

Die bloße Tatsache allein, dass ein Clip Werbung für "erotisches Zubehör" macht, begründet noch keine schädigende Wirkungsvermutung - zumal die konkreten Bilder dieser Werbung weder sexuell aufdringlich, noch unverhältnismäßig obszön oder ähnliches sind. Die Spots beeinträchtigten Kinder und Jugendliche also nicht in ihrer emotionalen oder sexuellen Entwicklung.

Auch wenn wir durchaus verstehen können, dass eine Bewerbung von entsprechenden Angeboten zur Tageszeit als unschicklich und anstößig empfunden werden können, ist dies nachvollziehbare Empfinden kein jugendmedienschützerischer Grund, solche Spots für die Ausstrahlung im Tagesprogramm abzulehnen.

Werbespots für Casual Dating-Portale werden auch nur nach Jugendschutzkriterien und rechtlichen Vorgaben, nicht aber nach moralischen Gesichtspunkten geprüft. Es gibt keine allgemein gültigen Werte und Normen, hierüber entscheidet jeder Zuschauer für sich nach eigener Anschauung und Überzeugung, wie man über diese Angebote denkt.

Wichtig:
Der Jugendschutz ist vom Gesetzgeber auf die Schultern der Sender, aber auch auf die der Eltern gelegt worden. Dies bedeutet, dass das Programm unter Jugendschutzaspekten stets streng senderseitig kontrolliert wird. Andererseits müssen auch die Eltern Verantwortung dafür übernehmen, was ihre Kinder zu welcher Tageszeit sehen dürfen. Eltern kennen ihre Kinder am besten, wissen, was für sie geeignet ist oder nicht.
Weitere Infos:

Jugendschutz bei den Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe 

Haben Sie Fragen zum SAT.1 Programmjugendschutz?

Sie erreichen uns per  E-Mail  und  SAT.1 Facebook .
Jugendschutzbeauftragter SAT.1 Fernsehen: Markus Gaitzsch

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