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Make Love Not Scars

Die Kampagne indischer Säureopfer

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Das Gesicht entstellt, die Augen zerstört, die Haut verätzt und voller Narben - in Indien sind Angriffe auf Frauen mit Säure drastisch angestiegen.

Unser Beitrag zeigt das Schicksal der 18-jährigen Reshma Quereshi. Ihre Wut und Verzweiflung hat sie in Mut umgewandelt und sich der Kampagne " makelovenotscars.org " angeschlossen. "Make Love Not Scars" wurde von der 22-jährigen Ria Sharma gegründet. Das Ziel: den betroffenen Frauen zu helfen, zum Beispiel mit medizinischer Versorgung. Mit ihrer Hilfe sammelte auch Reshma Spenden für eine Operation. Wer die Frauen unterstützen möchte, findet viele Infos auf der Webseite der Opfer makelovenotscars.org/all-campaigns

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Reshmas Weg in die Öffentlichkeit gestaltet sie bewusst offensiv, um auf das Schicksal vieler Frauen aufmerksam zu machen. So hat sie einen eigenen YouTube-Channel ins Leben gerufen, in dem sie Schmink- und Beauty-Tipps gibt. Die Menschen sollten Säureopfer wegen ihres Äußeren nicht stigmatisieren. Bei den Videos gehe es nicht um Mitleid, sondern um Einsicht.

Das große Ziel aller Beteiligten: Die Regulierung von Giftstoffen soll in dem Land endlich besser umgesetzt werden. Nicht jeder soll so einfach gefährliche Säure im Handel kaufen können.

Dazu haben sie die Petition #EndAcidSale gestartet, die hier unterzeichnet werden kann: makelovenotscars.org/end-acid-sale

Auf der Facebook-Seite wird man auch über aktuelle Aktionen und Neuigkeiten auf dem Laufenden gehalten.

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Der TV-Beitrag

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