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Umsonst leben - das Experiment

Unser Reporter Lars Juretzko wagt das Experiment, einen Tage ohne Geld auszukommen. Ob ihm das gelingt und wie es ihm dabei ergeht?

29.07.2014 22:15 | 10:53 Min | © SAT.1

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Die Verleih-Plattformen aus dem Beitrag


Diese Verleih-Portale wurden im Beitrag verwendet:

Rechtliche Hinweise:

Auf Internetplattformen oder mit Apps kann man praktisch und einfach Dinge zum leihen finden oder selber anbieten. Das Prinzip: warum Dinge kaufen, die andere haben, so spart man Geld und lernt gleichzeitig Leute kennen.

Allerdings sollte man sich den rechtlichen Beschränkungen gewiss sein:
Wenn Dinge kostenlos verliehen werden, sollten sich beide Seite darüber einigen, was im Falle von Schäden passiert. Kaputt gehen kann immer was. Rein recht­lich haftet der Leihende für Schäden. Seine Privathaft­pflicht­versicherung hilft nicht, denn die meisten Versicherer schließen Leihe aus. Auch das Portal haftet nicht, der Entleiher müsste also zahlen. Also gilt es vorher, eine mögliche Schadensregulierung abzuklären und bestimmte Nutzungen auch auszuschließen, um vorab Schäden zu vermeiden.

Sobald Geld für die Leihe genommen wird, sieht es wieder ganz anders aus. Dann handelt es sich nämlich rein rechtlich nicht mehr um Leihe sondern um Miete. Der Vermietende muss dafür sorgen, dass ein Produkt funk­tioniert, und haftet, falls durch einen Defekt ein Schaden entsteht. Außerdem muss der Verleiher die Miet­einnahmen beim Finanz­amt angeben.

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