Auf Streife - Berlin
Mi 31.08.2016, 16:00

Bewaffneter verbreitet Schrecken im Stadtpark

Die Polizisten suchen einen Maskierten im Stadtpark, der bewaffnet ist. Sie stellen schließlich einen Räuber, der gerade einen Liegeplatz plündert - doch er ist nicht der Gesuchte! - Die Zentrale meldet einen Diebstahl in einem Wohnhaus. Der verdächtigte Monteur versucht vergeblich zu flüchten. Oder steckt doch noch jemand anderes hinter dem Bargeld-Klau? - Zwei vermeintliche Autodiebe im Wagen eines Malermeisters entpuppen sich als dessen Tochter und sein Lehrling ...

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Weiterführende Informationen zum Thema Anscheinswaffen

Sogenannte „Anscheinswaffen“ sind Waffenimitate wie z.B. Spielzeugwaffen oder auch Softairwaffen, die im Gesamterscheinungsbild den Anschein von Feuerwaffen hervorrufen. Mit Änderung des Waffengesetzes 2008 wurde das Führen solcher Waffen außerhalb der eigenen vier Wände verboten. In der Öffentlichkeit müssen Anscheinswaffen daher nunmehr in einem verschlossenen Behältnis, nicht zugriffs- und nicht schussbereit transportiert werden. Zweck der Regelung ist es, eine scheinbare Bedrohung von Personen und damit einen Missbrauch dieser Waffen zu verhindern. Zudem ist das Tragen dieser Waffen in der Öffentlichkeit verboten, damit auch die Polizei die Gefahr, die von einer Waffe ausgeht, besser einschätzen kann. Trotz allem kommt es immer wieder zu Zwischenfällen aufgrund von Verwechselungen, die in der Vergangenheit sogar schon Todesopfer forderten. Ein Verstoß gegen das Verbot kann daher mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden.

Hättest du es gewusst? In Millionen von Kinderzimmern finden sich Softair-Waffen, die mittels Federdruck oder elektronisch kleine Plastikkügelchen verschießen können. Trotz der Einstufung als Spielzeug gilt auch eine „kleine“ Softair-Waffe bis zu 0,5 Joule als Anscheinswaffe. Damit regelt das Waffengesetz indirekt ein Verbot des Airsoft-Spiels in der Öffentlichkeit.

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