Auf Streife - Berlin
Fr 27.05.2016, 16:00

Crash-Kids

Die Polizisten kommen zu einer Waschanlage. Dort hat die Besitzerin zwei Jugendliche eingesperrt, die sie für Autodiebe hält. - Eine Frau wird in einem Supermarkt scheinbar beim Diebstahl erwischt und von der Kassiererin festgehalten. Während die Beamten ermitteln, wendet sich jedoch das Blatt. - Die Polizei wird zu einem Hinterhof gerufen, in dem jemand ein unfertiges Graffiti an die Hauswand gesprüht hat. Soltte das eine Botschaft werden? Aber welche? Und für wen?

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Deutschlandweit entstehen durch illegale „Sprayer“ oder „Writer“ jährlich Schäden in Höhe von 200 bis 500 Millionen Euro. Allein der durch Graffitis entstandene Schaden bei der Deutschen Bahn belief sich 2014 auf 8,1 Millionen Euro und lag damit rund 20% höher, als im Vorjahr. Vor allem in der Graffitihauptstadt Berlin sind illegale Sprüher schon seit langem ein Problem. Aufgrund der seit Anfang der 90er Jahre stark zunehmenden Farbschmierereien im Berliner Stadtbild, wurde hier bereits 1994 die „Gemeinsame Ermittlungsgruppe Graffiti“ von Polizei und Bundespolizei gegründet. Im Jahr 2014 registrierte die Berliner Polizei knapp 9.240 Fälle von Sachbeschädigungen durch Graffiti. Dabei waren 551 der Tatverdächtigen unter 21 Jahre – darunter 70 Kinder unter 14 Jahre. Nach Expertenschätzungen verursachen die Sprayer allein in der Hauptstadt einen jährlichen Schaden von mehr als 35 Millionen Euro.

 

Hättest du es gewusst? In Berlin boomt der Graffiti-Tourismus. Die deutsche Hauptstadt gilt nach Angaben der Bundespolizei regelrecht als europäischer „Hotspot“ für junge Sprüher, die unter anderem aus Spanien, Polen, der Schweiz oder den skandinavischen Ländern kommen, um sich mit ihren gesprühten „Kunstwerken“ zu verewigen

 

  • Deutschlandweit entstehen durch illegale „Sprayer“ oder „Writer“ jährlich Schäden in Höhe von 200 bis 500 Millionen Euro
  • Allein der durch Graffitis entstandene Schaden bei der Deutschen Bahn belief sich 2014 auf 8,1 Millionen – rund 20% höher als im Vorjahr
  • Aufgrund der seit Anfang der 90er Jahre stark zunehmenden Farbschmierereien im Berliner Stadtbild, wurde hier bereits 1994 die „Gemeinsame Ermittlungsgruppe Graffiti“ von Polizei und Bundespolizei gegründet
  • Im Jahr 2014 registrierte die Berliner Polizei knapp 9.240 Fälle von Sachbeschädigungen durch Graffiti
  • 551 der Tatverdächtigen waren unter 21 Jahre – darunter 70 Kinder unter 14 Jahre

Nach Expertenschätzungen verursachen die Sprayer allein in der Hauptstadt einen jährlichen Schaden von mehr als 35 Millionen Euro

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