Auf Streife - Berlin
Di 06.09.2016, 16:00

Das Einbrechermärchen

Ein Familienvater steht fassungslos vor der aufgebrochenen Haustür seines Hauses, alle Wertgegenstände wurden gestohlen. Die Polizisten nehmen die Spur auf und enttarnen den überraschenden Täter. - Die Polizei wird gerufen, weil ein Mann Münzen aus einem städtischen Brunnen sammelt. Er behauptet, dass seine kleine Nichte aus Versehen zu viel Geld hinein geworfen hätte. Doch die Wahrheit ist weitaus hintergründiger. - Und: Eine Frau wird vor einem Elektroladen überfallen.

Weiterführende Info zum Thema Wohnungseinbruch in Berlin

Glaubt man den Kriminalitätsstatistiken, ist in Einfamilienhäusern und Erdgeschosswohnungen von Mehrfamilienhäusern das Risiko Einbruchopfer zu werden besonders hoch. 2015 wurden deutschlandweit rund 167.000 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl erfasst. Allein in Berlin waren es rund 12.000 Fälle. Im Jahr 2015 gab es - wie bereits 2014 - die meisten Wohnungseinbrüche in Berlin-Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf. Offenbar bevorzugen die Einbrecher die dunkle Jahreszeit: Denn fast jeder fünfte Einbruch (16,9 %) fand im Dezember statt, jeweils jeder zehnte im Oktober und im November. Dabei wurde in der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr mehr als die Hälfte aller Einbrüche verübt (57,9%). Zwischen 22 und 6 Uhr fand jeder siebte Einbruch statt. 42,2% der Befragten, bei denen eingebrochen wurde, gaben an, dass ihre Wohnung verwüstet war. So wurden bei 68,1% die persönlichen Dinge, bei 55,4% die Kleidungsstücke durchwühlt. Der durchschnittliche Schaden nach einem Einbruch lag bei 3.250 Euro.

Hättest du es gewusst? Ein Viertel aller Haushalte verfügte zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht über eine Hausratversicherung. Allerdings zahlt die auch nur dann, wenn ausgeschlossen ist, dass die Tür mittels eines Original- oder eines Nachschlüssels geöffnet wurde oder dass sie unverschlossen war. 2014 zahlten die Hausratversicherungen satte 490 Millionen Euro.

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