Auf Streife - Berlin
Fr 03.06.2016, 16:00

Deal unter Freunden

Eine aufmerksame Passantin ruft die Beamten, weil ein Spanner offenbar heimlich ein Pärchen beim Liebesspiel im Auto gefilmt hat. Können die Beamten ihn schnappen? - Den Polizisten fällt auf Streifenfahrt eine verwirrte Dame auf, die ein Hundehalsband trägt. Wer hat ihr das angetan? - Die Beamten werden zu einem Autounfall gerufen. Ein Jugendlicher will mit seiner Freundin fliehen. Als dessen Vater dazustößt, eskaliert die Situation.

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Im weitesten Sinne bezeichnet Voyeurismus die Lust an der Beobachtung. Im Speziellen eine Form der Sexualität, bei der der Voyeurist, im Volksmund auch „Spanner“ genannt, durch das heimliche Betrachten eines sich entkleidenden oder nackten Menschen, sexuell erregt wird. Diese spezielle Form der Neugier ist wie eine kanadische Studie herausfand gar nicht so ungewöhnlich. So gaben 70% der befragten Männer und immerhin 40% der Frauen an, dass sie anderen Menschen beim Ausziehen und beim Sex zuschauen würden, wenn sie könnten. Als Krankheit gilt die Lust des heimlichen Zuschauens daher nur, wenn sich die Sexualität des „Spanners“ bevorzugt oder ausschließlich auf diese Form reduziert. Studien zufolge tritt krankhafter Voyeurismus in mehr als der Hälfte aller Fälle bereits vor dem 15 Lebensjahr auf. Er betrifft vorwiegend Männer, die unauffällig und zurückgezogen leben und in der Regel Angst vor der eigenen Körperlichkeit und Sexualität mit einem aktiven Partner haben. Voyeurismus kann für sie eine Art Ersatzbefriedigung sein, da die Erfüllung einer „normalen“ sexuellen Beziehung fehlt.

 

Hättest du es gewusst? Seit der Einführung der Digitalkameras hat die Straßen-Voyeur-Fotografie einen immer größeren Stellenwert in der Szene eingenommen. Bevorzugt werden am Strand, in Fußgängerzonen, beim Shoppen oder bei öffentlichen Veranstaltungen junge Frauen und Mädchen in engen Hosen und Leggins ohne ihr Wissen abgelichtet und sogar unter den Rock gefilmt.

 

  • Im weitesten Sinne bezeichnet Voyeurismus die Lust an der Beobachtung
  • Im Speziellen ist Voyeurismus eine Form der Sexualität, bei der der Voyeurist, im Volksmund auch „Spanner“ genannt, durch das heimliche Betrachten eines sich entkleidenden oder nackten Menschen, sexuell erregt wird
  • Wie eine kanadische Studie herausfand gaben 70% der befragten Männer und immerhin 40% der Frauen an, dass sie anderen Menschen beim Ausziehen und beim Sex zuschauen würden, wenn sie könnten
  • Als Krankheit gilt die Lust des heimlichen Zuschauens nur, wenn sich die Sexualität des „Spanners“ bevorzugt oder ausschließlich auf diese Form reduziert
  • Studien zufolge tritt krankhafter Voyeurismus in mehr als der Hälfte aller Fälle bereits vor dem 15 Lebensjahr auf
  • Voyeurismus betrifft vorwiegend Männer, die unauffällig und zurückgezogen leben und in der Regel Angst vor der eigenen Körperlichkeit und Sexualität mit einem aktiven Partner haben
  • Voyeurismus kann eine Art Ersatzbefriedigung sein, wenn die Erfüllung einer „normalen“ sexuellen Beziehung fehlt

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