Auf Streife - Berlin
Fr 22.07.2016, 16:00

Der geklaute Blindenhund

Die Beamten werden von einer blinden Frau gerufen, die ausgeraubt wurde. Doch nicht nur ihre Handtasche ist weg, auch von ihrem lebenswichtigen Blindenhund fehlt jede Spur. - Zwei Frauen gehen sich in einem Schwimmbad wegen eines geklauten Handys an die Gurgel. Die Beamten müssen schlichten und verhelfen dabei gleichzeitig einem kleinen Jungen zu seinem Recht. - Während eines Elvis-Imitatoren-Wettbewerbs ist es zu blutigen Auseinandersetzungen unter den Teilnehmern gekommen.

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Blinde und sehbehinderte Menschen werden in Deutschland nicht in einem nationalen Register geführt. Einige Schätzungen gehen bundeweit von etwa 155.000 blinden und ca. 500.00 sehbehinderte Menschen aus. Andere sprechen von insgesamt 1,2 Millionen blinden und sehbehinderten Menschen. Unabhängig von der genauen Anzahl der Betroffenen, benötigen viele dieser Menschen, um mobil und unabhängig zu sein, verschiedene Hilfen oder Hilfsmittel: den weißen Langstock, Ultraschallsysteme und Kameras zur Sehrestverstärkung oder einen Blindenhund. Letzterer garantiert seinem Herrchen sicheres Geleit von einem Ort zum anderen, sucht auf Anweisung Türen, Zebrastreifen, Briefkästen oder freie Sitzplätze in Bus und Bahn. Doch nur etwa ein bis zwei Prozent der Blinden in Deutschland besitzen ein solch tierisches Navigationssystem. Dabei werden nach Schätzungen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband jährlich rund 500 Blindenführhunde ausgebildet. Die Kosten für die Ausbildung belaufen sich im Schnitt auf 15.000 bis 25.000 Euro. Da nach dem Sozialgesetzbuch Blindenführhunde aber als anerkannte „Hilfsmittel“ gelten, werden die Kosten in der Regel von den Krankenkassen übernommen.

Hättest du es gewusst?

Die systematische Ausbildung von Blindenführhunden in Deutschland war eine direkte Folge des Ersten Weltkriegs. Denn bei den unzähligen Gasangriffen auf den Schlachtfeldern Europas, erlitten viele Soldaten Verätzungen der Augen und es kam zu massenhaften Erblindungen.

  • Blinde und sehbehinderte Menschen werden in Deutschland nicht in einem nationalen Register geführt
  • Schätzungen gehen bundeweit von etwa 155.000 blinden und ca. 500.00 sehbehinderte Menschen aus. Andere sprechen von insgesamt 1,2 Millionen blinden und sehbehinderten Menschen
  • Viele Betroffenen benötigen verschiedene Hilfen oder Hilfsmittel: den weißen Langstock, Ultraschallsysteme und Kameras zur Sehrestverstärkung oder einen Blindenhund
  • Nur etwa ein bis zwei Prozent der Blinden in Deutschland besitzen ein solch tierisches Navigationssystem
  • Nach Schätzungen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband werden jährlich rund 500 Blindenführhunde ausgebildet
  • Die Kosten für die Ausbildung belaufen sich im Schnitt auf 15.000 bis 25.000 Euro
  • Da nach dem Sozialgesetzbuch Blindenführhunde aber als anerkannte „Hilfsmittel“ gelten, werden die Kosten in der Regel von den Krankenkassen übernommen

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