Auf Streife - Berlin
Fr 19.08.2016, 16:00

Der Scheidungshund

Die Polizei wird zu einem Altpapiercontainer gerufen, in dem ein Unbekannter einen Hund ausgesetzt hat. Das führt die Beamten zu einem Familiendrama. - Die Polizei wird zu einem Unfall gerufen, bei dem eine Fahranfängerin an einer Baustelle einen Fußgänger angefahren hat. Die Baustelle war nicht ordentlich beleuchtet. - Die Polizisten müssen eine Schlägerei in einem Restaurant schlichten und einen Gast aus der Kühlkammer befreien. Wie konnte es so weit kommen?

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In Deutschland leben etwa 30 Millionen Haustiere. Leider werden viele von ihnen ausgesetzt oder in Tierheime abgegeben. Vor allem in der 3,4 Millionen einwohnerstarken Bundeshauptstadt Berlin, stößt das dort einzige Tierheim an seine Kapazitätsgrenze und das, obwohl es mit 16 Hektar als größtes Tierheim Europas gilt. In der umgerechnet etwa 22 Fußballfelder großen „Stadt der Tiere“, werden pro Jahr bis zu 12.000 in Not geratene Tiere aufgenommen und von 75 Tierpflegern, 15 Tierärzten und Tierarzthelfern versorgt. Trotz der Größe der Einrichtung sind Platzmangel und die steigenden Kosten der Unterbringung die Hauptprobleme des Tierheim Berlins.

So wurden allein im Jahr 2015 mehr als 6000 Haustiere aufgenommen. Statistisch gesehen landete 2015 somit alle 87 Minuten ein Tier in diesem Heim. Darunter 941 Hunde, von denen allerdings nur 712 neu vermittelt werden konnten. Die täglichen Kosten des Tierheims belaufen sich im Schnitt auf etwa 10.000 Euro und werden zum Großteil von den 15.000 Mitgliedern und 10.000 Spendern sowie durch Erbschaften gedeckt. Das Land Berlin kommt mit jährlich rund 600.000 Euro für den Unterhalt der amtlichen Tierannahmestelle auf.

 

Hättest du es gewusst? Das vorsätzliche oder fahrlässige Aussetzen oder Zurücklassen eines Tieres stellt gemäß § 18 des Tierschutzgesetzes eine Straftat dar, die mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden kann.

 

  • In Deutschland leben etwa 30 Millionen Haustiere
  • Das einzige Tierheim in der 3,4 Millionen einwohnerstarken Bundeshauptstadt Berlin stößt an seine Kapazitätsgrenze und das, obwohl es mit 16 Hektar als größtes Tierheim Europas gilt
  • In der umgerechnet etwa 22 Fußballfelder großen „Stadt der Tiere“, werden pro Jahr bis zu 12.000 in Not geratene Tiere aufgenommen und von 75 Tierpflegern, 15 Tierärzten und Tierarzthelfern versorgt
  • Allein im Jahr 2015 wurden mehr als 6000 Haustiere im Berliner Tierheim aufgenommen
  • Statistisch gesehen landete 2015 alle 87 Minuten ein Tier in im Berliner Tierheim. Darunter 941 Hunde, von denen allerdings nur 712 neu vermittelt werden konnten
  • Die täglichen Kosten des Tierheims belaufen sich im Schnitt auf etwa 10.000 Euro und werden zum Großteil von den 15.000 Mitgliedern und 10.000 Spendern sowie durch Erbschaften gedeckt
  • Das Land Berlin kommt mit jährlich rund 600.000 Euro für den Unterhalt der amtlichen Tierannahmestelle auf

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