Auf Streife - Berlin
Mi 17.08.2016, 16:00

Gebraucht

Die Polizisten werden gerufen, weil ein Mann beim Verkauf seines Gebrauchtwagens niedergeschlagen und ausgeraubt wurde. Bald darauf gibt es einen neuerlichen Überfall! Doch es sind zwei Paare im Haus - wer ist Opfer und wer Täter?? - Die Polizei wird alarmiert, weil ein Mann Möbel aus dem vierten Stock wirft. Was ist in der Familie bloß los? - Damenunterwäsche verschwindet aus einer gemeinschaftlichen Waschküche, woraufhin ein Streit zwischen Nachbarn entbrennt.

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Zum Umfang von Zwangsprostitution, besser gesagt „Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung“ gibt es hierzulande kaum zuverlässige Zahlen. Zwar erfasste das Bundeskriminalamt 2014 557 Opfer von Zwangsprostitution, allerdings muss von einem weit höheren Dunkelfeld ausgegangen werden. Die registrierten Opfer wurden meist mit falschen Versprechungen für eine legale Arbeit im Ausland angeworben und dann in die Prostitution gezwungen. Mehr als zwei Drittel der nahezu ausschließlich weiblichen Zwangsprostituierten stammte 2014 aus Ost- und Südeuropa (vornehmlich Rumänien und Bulgarien).

Beinahe die Hälfte der Frauen war unter 21 Jahren, 10% waren sogar minderjährig. Der Berliner Zoll schätzt, dass allein in der Bundeshauptstadt jedes Jahr 70 Millionen Euro mit der sexuellen Ausbeutung von Frauen umgesetzt wird. Hilfe und Unterstützung erhalten Betroffene von Zwangsprostitution, Menschenhandel oder Ausbeutung in der Prostitution über das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 - 116016.

 

Hättest du es gewusst? Freiern von Zwangsprostituierten drohen künftig Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren. Dies sieht ein im April 2016 auf den Weg gebrachter Gesetzentwurf vor. Straffrei gehen dagegen Kunden aus, die den Verdacht auf eine Zwangslage den Behörden melden. Wer hingegen mit Gewalt sexuelle Handlungen veranlasst, riskiert sogar bis zu zehn Jahre Haft.

 

  • Zum Umfang von Zwangsprostitution, besser gesagt „Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung“ gibt es hierzulande kaum zuverlässige Zahlen
  • Das Bundeskriminalamt erfasste 2014 557 Opfer von Zwangsprostitution, allerdings muss von einem weit höheren Dunkelfeld ausgegangen werden
  • Die registrierten Opfer wurden meist mit falschen Versprechungen für eine legale Arbeit im Ausland angeworben und dann in die Prostitution gezwungen
  • Mehr als zwei Drittel der nahezu ausschließlich weiblichen Zwangsprostituierten stammte 2014 aus Ost- und Südeuropa (vornehmlich Rumänien und Bulgarien)
  • Beinahe die Hälfte der Frauen war unter 21 Jahren, 10% waren sogar minderjährig
  • Der Berliner Zoll schätzt, dass allein in der Bundeshauptstadt jedes Jahr 70 Millionen Euro mit der sexuellen Ausbeutung von Frauen umgesetzt wird
  • Hilfe und Unterstützung erhalten Betroffene von Zwangsprostitution, Menschenhandel oder Ausbeutung in der Prostitution über das
    bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 - 116016

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