Auf Streife - Berlin
Di 18.10.2016, 16:00

Held auf vier Rädern

Die Beamten greifen einen kleinen Jungen mit seinem Fahrrad auf. Das verängstigte Kind will zunächst nichts sagen. Doch als es endlich sein Schweigen bricht, erfahren die Beamten Schockierendes. - Ein verängstigter Wirt hat die Polizei gerufen, weil vor seiner Kneipe ein Betrunkener randaliert. Die Beamten schreiten ein und decken illegale Machenschaften auf. - Die Polizei trifft auf zwei junge Männer, die abgelaufene Lebensmittel vor einem Supermarkt stehlen.

Mehr zum Thema Rechtslage beim Echtgeld-Poker

Da die deutsche Rechtsprechung öffentlich gespieltes Echtgeld-Poker außerhalb der staatlich konzessionierten Spielbanken, als illegales Glücksspiel einordnet, ist Pokern um Geld im Internet, aber auch in der Stammkneipe in Deutschland grundsätzlich verboten. Wer sich dennoch an illegalem Glückspiel beteiligt oder hierfür wirbt, macht sich nach § 285 StGB strafbar und kann mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen bestraft werden. Personen, die ohne behördliche Erlaubnis, öffentlich ein Glücksspiel veranstalten oder die Einrichtung hierfür bereitstellen, droht gemäß § 284 StGB sogar eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe.

Wird in Gaststätten mit Geldeinsatz gepokert, besteht für den Gaststättenbetreiber zudem die Gefahr, die behördliche Erlaubnis zum Betreiben der Gaststätte zu verlieren. Echtgeld-Pokerrunden im Freundeskreis hingegen sind erlaubt, allerdings nur, wenn die Spielrunde erstens nicht öffentlich, also in privaten Räumlichkeiten, wie dem eigenen Zuhause, organisiert wird, zweitens zufällig bzw. unregelmäßig stattfindet und drittens, ausschließlich unter Freunden abgehalten wird.

 

Hättest du es gewusst?Die 18 staatlich konzessionierten Spielbanken in Deutschland, haben im Jahr 2014 einen Bruttospielertrag von insgesamt 508,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Im selben Jahr haben illegale Glücksspielanbieter dazu im Vergleich mit Online-Casinospielen und Onlinepoker einen Bruttospielertrag von 884,5 Millionen Euro erzielt.

 

  • Da die deutsche Rechtsprechung öffentlich gespieltes Echtgeld-Poker außerhalb der staatlich konzessionierten Spielbanken, als illegales Glücksspiel einordnet, ist Pokern um Geld im Internet, aber auch in der Stammkneipe in Deutschland grundsätzlich verboten
  • Wer sich an illegalem Glückspiel beteiligt oder hierfür wirbt, macht sich strafbar und kann mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen bestraft werden
  • Personen die ohne behördliche Erlaubnis öffentlich ein Glücksspiel veranstalten oder die Einrichtung hierfür bereitstellen, droht eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe
  • Wird in Gaststätten mit Geldeinsatz gepokert, besteht für den Gaststättenbetreiber die Gefahr, die behördliche Erlaubnis zum Betreiben der Gaststätte zu verlieren

Echtgeld-Pokerrunden im Freundeskreis sind nur dann erlaubt, wenn die Spielrunde nicht öffentlich organisiert wird, zufällig bzw. unregelmäßig stattfindet und ausschließlich unter Freunden abgehalten wird

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