Auf Streife - Berlin
Mi 28.09.2016, 16:00

Plakatieren verboten

Die Polizei wird wegen eines Einbruchs gerufen, doch außer dem 14-jährigen Sohn fehlt nichts. Die Mutter befürchtet, dass der Nachwuchs-Musiker ausgerissen ist, die Beamten machen sich auf die Suche. - Die Polizisten werden gerufen, weil eine Fußgängerin von einem Grabstein niedergestreckt wurde. Der Stein fiel in einer Kurve von einem zu schnell fahrenden Lieferwagen. - Die Polizisten werden in einen Park gerufen, wo zwei junge Frauen einen Mann überfallen haben sollen.

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Wildes Plakatieren ist in Berlin verboten, aber das scheint nur wenige zu interessieren, denn in vielen Berliner Kiezen gehören Häuserwände, Verteilerkästen, Laternenpfähle, Ampelmasten oder Bushaltestellen mit zentimeterdicken Plakatschichten zum Straßenbild. Im Schutz der Dunkelheit ziehen an manchen Tagen ganze Gruppen von Wildplakatierern durch Berlin und kleistern ihre Werbung für das nächste Konzert, die nächste hippe Clubparty oder Flohmarkt überall dort an, wo sie ein geeignetes Fleckchen finden. Schnelle Plakatierer schaffen sogar bis zu 100 Plakate in einer Stunde und Aufträge gibt es genug. Die Stadt versucht seit längerem dem grassierenden Klebewahn Einhalt zu gebieten und greift kräftig gegen notorische Wildplakatierer durch. So drohen je nach Lage des Falls, Ordnungsgelder zwischen 150 und 7.500 Euro oder gar eine Strafanzeige. Das gilt übrigens sowohl für diejenigen, die die Plakate kleben, als auch für die hinter dem Plakat stehenden Veranstalter.

 

Hättest du es gewusst? Bereits im Jahr 1855 wurden die ersten 100 Litfaßsäulen in Berlin aufgestellt, um der damals um sich greifenden Wildplakatierung entgegenzuwirken.

 

  • Wildes Plakatieren ist in Berlin verboten.
  • Schnelle Plakatierer schaffen bis zu 100 Plakate in einer Stunde und Aufträge gibt es genug.
  • Im Schutz der Dunkelheit ziehen an manchen Tagen ganze Gruppen von Wildplakatieren durch Berlin und kleistern ihre Werbung überall dort an, wo sie ein geeignetes Fleckchen finden.
  • Die Stadt versucht seit längerem dem grassierenden Klebewahn Einhalt zu gebieten und greift kräftig gegen notorische Wildplakatierer durch.
  • Es drohen je nach Lage des Falls, Ordnungsgelder zwischen 150 und 7.500 Euro oder gar eine Strafanzeige. Das gilt übrigens sowohl für diejenigen, die die Plakate kleben, als auch für die hinter dem Plakat stehenden Veranstalter.

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