Auf Streife - Berlin
Mo 10.10.2016, 16:00

Tödliche Mutterliebe

Eine völlig geschockte Frau ruft die Polizei: Sie hat ihre hochschwangere Nachbarin blutüberströmt im Keller gefunden. Vermutlich wurde die Frau mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Doch was ist das Motiv? - Die Beamten werden von einer Boutique-Verkäuferin gerufen. In ihrem Geschäft randaliert eine Kundin, die sich reihum in zu kleine Kleider zwängt und diese ruiniert. Die Frau scheint völlig von Sinnen ...

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Berlin ist nicht nur Hauptstadt der Taschendiebe sondern auch der Trickbetrüger. So wurden 2014 2.416 Menschen in der Bundeshauptstadt Opfer vonTrickbetrug. 542 Fälle mehr als im Jahr zuvor, was einen Anstieg um 28,9% bedeutet. Seit 2010 hat sich die Zahl der angezeigten Taten sogar fast versechsfacht. Unter den ermittelten Tätern (die Aufklärungsquote liegt bei 8,7 Prozent) sind Frauen mit 72% deutlich in der Überzahl.Was die Opfer von „Trickdiebstahl in Wohungen“ betrifft, sind diese ebenfalls meist Frauen, alleinstehend und älter als 65 Jahre. Nach Polizeiangaben gibt es drei Muster von Trickbetrug, um Zugang zu fremden Wohnungen und somit auch zu Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen zu bekommen. Erstens das Vortäuschen einer persönlichen Beziehung z.B. als angeblicher Verwandter oder neuer Nachbar. Zweitens das Vortäuschen einer amtlichen Stellung, z.B. als Mitarbeiter der Elektrizitäts-, Gas- oder Wasserwerke, als Handwerker oder sogar falscher Polizeibeamter. Drittens das Vortäuschen einer Notlage mit Appell an die Hilfsbereitschaft, wie z.B. beim Glas-Wasser-Trick, bei dem Frauen Übelkeit, Schwangerschaft oder Arzneimitteleinnahme vortäuschen und in die Wohnung ihrer Opfer drängen.

Hättest du es gewusst? Um Trickbetrug erfolgreich zu verhindern, hat der Berliner Polizeiabschnitt 22 durch sein sogenanntes Präventionstheater einen Weg gefunden, ältere Menschen vor den Tricks von Kriminellen zu warnen. Im Theater spielen die Beamten für Senioren typische Trickdiebstahls-Situationen auf einer Bühne nach. So werden sowohl die Vorgehensweisen der Täter als auch Verhaltensweisen zum Schutz vor Trickdiebstahl dargestellt.

  • Berlin ist nicht nur Hauptstadt der Taschendiebe sondern auch der Trickbetrüger
  • 2014 wurden 2.416 Menschen in der BundeshauptstadtOpfer vonTrickbetrug. 542 Fälle mehr als im Jahr zuvor, was einen Anstieg um 28,9% bedeutet
  • Seit 2010 hat sich die Zahl der angezeigten Taten fast versechsfacht
  • Unter den ermittelten Tätern (die Aufklärungsquote liegt bei 8,7 Prozent) sind Frauen mit 72% deutlich in der Überzahl
  • Die Opfer von „Trickdiebstahl in Wohungen“, sind meist Frauen, alleinstehend und älter als 65 Jahre
  • Nach Polizeiangaben gibt es drei Muster von Trickbetrug, um Zugang zu fremden Wohnungen und somit auch zu Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen zu bekommen
  • Erstens das Vortäuschen einer persönlichen Beziehung z.B. als angeblicher Verwandter oder neuer Nachbar
  • Zweitens das Vortäuschen einer amtlichen Stellung, z.B. als Mitarbeiter der Elektrizitäts-, Gas- oder Wasserwerke, als Handwerker oder sogar falscher Polizeibeamter
  • Drittens das Vortäuschen einer Notlage mit Appell an die Hilfsbereitschaft, wie z.B. beim Glas-Wasser-Trick, bei dem Frauen Übelkeit, Schwangerschaft oder Arzneimitteleinnahme vortäuschen und in die Wohnung ihrer Opfer drängen.

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