Auf Streife - Berlin
Di 03.05.2016, 16:00

Wo sind die Kinder?

Die Beamten werden von einer Mutter gerufen, deren drogenabhängiger Ex-Mann ihre zwei Kinder nach der Besuchszeit nicht zurückgebracht hat. - Die Polizisten werden zu einer Sackgasse gerufen, in der ein Mann mit seinem Wagen die Straße blockiert, um die Hochzeit seiner Ex zu verhindern. - Ein nackter Mann klaut einen Kittel im Berufsbekleidungsgeschäft. Seine Ausrede: ihm und seiner Freundin soll die Kleidung im Park gestohlen worden sein.

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Die Sexsucht oder Hypersexualität ist ein krank- und zwanghaftes Verhalten, das Betroffene laufend nach sexueller Befriedigung suchen lässt und ihr Leben bestimmt. Sexbesessene zeigen oft schon nach zwei oder drei Tagen ohne Sex Symptome wie Magenbeschwerden, Verspannungen, Reizbarkeit und Konzentrationsstörungen. Verlässliche Zahlen zu der Anzahl der Erkrankten gibt es nicht. Je nach Definition schwanken die Angaben zwischen einem und sechs Prozent in der erwachsenen Bevölkerung, wobei Männer häufiger sexsüchtig sind als Frauen. Die unstillbare Sucht nach Sex hat Experten zufolge keine spezifische Ursache. Allerdings ist man heute sicher, dass der zwanghafte Sexualtrieb nicht organischer, sondern psychischer Natur ist und nur eine langjährige Psychotherapie Linderung verspricht. Am Anfang der meisten Therapien steht dabei ein längeres Zölibat, bei dem keine sexuellen Handlungen mit sich oder anderen erlaubt sind. Informationen über Selbsthilfegruppen für Sexsüchtige findet man unter anderem über die Seite der Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V..

 

Hättest du es gewusst? Im Viktorianischen Zeitalter wurden masturbierende oder außerehelich verkehrende Frauen in Anlehnung an Nymphen, die weiblichen Naturgeister der griechischen Mythologie, als Nymphomaninnen bezeichnet. Mit auf die Genitalien gelegten Eisbeuteln oder Blutegeln sollte dieser Trieb unterbunden werden, schlimmstenfalls wurden sogar Klitoris oder Eierstöcke entfernt.

 

  • Die Sexsucht oder Hypersexualität ist ein krank- und zwanghaftes Verhalten, das Betroffene laufend nach sexueller Befriedigung suchen lässt und ihr Leben bestimmt
  • Sexbesessene zeigen oft schon nach zwei oder drei Tagen ohne Sex Symptome wie Magenbeschwerden, Angst, Verspannungen, Reizbarkeit und Konzentrationsstörungen
  • Verlässliche Zahlen zu der Anzahl der Erkrankten gibt es nicht. Je nach Definition schwanken die Angaben zwischen einem und sechs Prozent in der erwachsenen Bevölkerung
  • Männer sind häufiger sexsüchtig als Frauen
  • Die unstillbare Sucht nach Sex hat Experten zufolge keine spezifische Ursache
  • Allerdings ist man heute sicher, dass der zwanghafte Sexualtrieb nicht organischer, sondern psychischer Natur ist und nur eine langjährige Psychotherapie Linderung verspricht
  • Am Anfang der meisten Therapien steht ein längeres Zölibat, bei dem keine sexuellen Handlungen mit sich oder anderen erlaubt sind
  • Informationen über Selbsthilfegruppen für Sexsüchtige findet man unter anderem über die Seite der Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.

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