Auf Streife - Berlin
Do 15.09.2016, 16:00

Zum Täter gemacht

In einem Mehfamilienhaus in einer noblen Gegend von Berlin häufen sich die Einbrüche. In der Nachbarschaft ist man sich sicher: Der einzige Hartz IV-Empfänger im Haus muss der Täter sein. - Die Beamten werden von einem Café-Wirt nahe einer Sehenswürdigkeit gerufen, er glaubt zwei junge Touristen wollten die Zeche prellen. Doch die Frau ist taubstumm und wurde selbst bestohlen.

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Weiterführende Informationen zum Thema Unfälle an Bahnübergängen

Von den 18.117 Bahnübergängen der Deutschen Bahn AG sind mehr als die Hälfte technisch gesichert – circa 20 Prozent mit Schranken, rund 70 Prozent mit Halbschranken und 10 Prozent mit Blinklicht- oder Lichtzeichenanlagen. In der Regel sind Bahnübergänge auch mit dem Andreaskreuz gekennzeichnet, das dem Schienenverkehr nach § 41 StVO Vorrang vor dem Straßenverkehr einräumt. Deshalb sollte ab dem Schild „Achtung Bahnübergang“ auch mit angemessener Geschwindigkeit gefahren werden. Zudem gilt ab dem Schild seit 1. April 2013 Überholverbot. Dennoch registrierte das Eisenbahn-Bundesamt im Jahr 2015 rund 160 Unfälle auf Bahnübergängen in Deutschland. Nach Angaben der Deutschen Bahn endet ein Viertel der Unfälle auf Bahnübergängen tödlich. Dabei sind über 90 Prozent der Kollisionen auf das Fehlverhalten der Straßenverkehrsteilnehmer zurückzuführen und laut Bundespolizei durch richtiges Verhalten zu 95 Prozent vermeidbar. Leichtsinn, Unaufmerksamkeit und Unkenntnis sind die häufigsten Ursachen.

Hättest du es gewusst? Die Bundespolizei hat in Deutschland ein bislang einmaliges Präventionsmodul vorgestellt, um auf die Kampagne "sicher drüber" aufmerksam zu machen. Mittels eines Autowracks soll gezeigt werden, welche dramatischen Folgen Unachtsamkeit und Leichtsinn an Bahnübergängen haben können. Das gezeigte Auto ist völlig zerstört, die Karosserie verbogen, der Motorraum eingequetscht.

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