Auf Streife - Die Spezialisten
Fr 09.09.2016, 18:00

Abgrundtief verliebt

Ein junger Mann hat einen Kran erklommen und wird nun völlig erschöpft von Krämpfen geschüttelt. Die Spezialisten müssen ihn in schwindelerregender Höhe aus seiner misslichen Lage befreien. Dabei erfahren sie, dass sich seine Freundin noch auf dem Kran befindet. - Auf einem Autobahnparkplatz werden die Spezialisten von einer Autofahrerin auf offensichtlich gefälschte 20 Euro-Scheine aufmerksam gemacht. Das Geld soll von einem Blumenhändler auf dem Parkplatz stammen.

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Weiterführende Informationen zum Thema Syphilis

Syphilis ist eine Infektionskrankheit, die zur Gruppe der sexuell übertragbaren Erkrankungen gehört. Der Erreger der Syphilis ist das Bakterium Treponema pallidum ssp. pallidum. Die Syphilis wird hauptsächlich bei sexuellen Handlungen durch Schleimhautkontakt und ausschließlich von Mensch zu Mensch übertragen. Während der Schwangerschaft und bei der Geburt kann eine erkrankte Mutter ihr Kind infizieren (Syphilis connata). Das Erscheinungsbild der Krankheit ist vielfältig. Typisch ist ein Beginn mit schmerzlosen Schleimhautgeschwüren und Lymphknotenschwellungen. Bei einem Teil der Infizierten kommt es zu einem chronischen Verlauf, der durch vielfältigen Haut- und Organbefall gekennzeichnet ist. Im Endstadium kommt es zur Zerstörung des zentralen Nervensystems. Die Diagnose wird hauptsächlich durch den Nachweis von Antikörpern erstellt. Die Syphilis ist durch die Gabe von Antibiotika, unter anderem Penicillin, heilbar. Die Entdeckung und die spätere Verfügbarkeit von Antibiotika in ausreichenden Mengen führten zu einem deutlichen Rückgang der Syphilis im 20. Jahrhundert. Syphilis wird in der Regel über direkte sexuelle Kontakte übertragen. Es dringt dabei durch kleinste Läsionen der vaginalen, oralen oder analen Schleimhaut oder Haut in den Körper ein. Der Erreger kann auch über Verletzungen und Hautkontakt übertragen werden. Die austretende Flüssigkeit aus den hochinfektiösen Geschwüren ist bei direktem Hautkontakt äußerst ansteckend.

Hättest du es gewusst: Die Syphilis-Geschwüre können auf allen beim Sex beteiligten Schleimhäuten, auch im Mund- und Rachenraum übertragen werden. Also ist auch durch einen Zungenkuss eine Übertragung möglich.

• Syphilis galt in Deutschland im Grunde genommen lange Zeit als ausgestorben und somit als völlig ungefährlich. Ironischerweise ist es genau dieser Ruf, der das Fortbestehen der Krankheit zuletzt garantierte und neuerdings sogar für einen Anstieg der Neu-Infektionen sorgt. Da die Krankheit nicht ernst genommen wird, wird sie meist auch erst dann behandelt, wenn sie genug Zeit hatte, sich zu verbreiten.
• Syphilis selbst ist heutzutage keine gefährliche Krankheit mehr und lässt sich leicht behandeln. Viele Betroffene lassen sich daher von der Krankheit nicht abschrecken. Dabei wird aber meist ignoriert, dass Syphilis Patienten auch leichter an HIV erkranken können. Da beide Krankheiten sexuell übertragen werden, sind Doppelinfektionen längst keine Seltenheit mehr.
• 2014 stieg die Anzahl der Erkrankten auf einen neuen Höchstwert von 5.722 Neudiagnosen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin kürzlich mitteilte. Demnach gibt es seit 2010 einen kontinuierlichen Anstieg – und auch im ersten Halbjahr 2015 hielt der Trend an.
• Vorrangig ist die Krankheit in der Schwulenszene präsent. Bei Frauen und heterosexueller Übertragung blieben die Zahlen unauffällig. 84 % der Fälle gehen nach den RKI-Daten vermutlich auf einen sexuellen Kontakt zwischen Männern zurück.
• Jeder dritte Deutsche hatte schon ungeschützten Geschlechtsverkehr.
• Bei einer Verbrennung zweiten Grades ist die Haut gerötet, geschwollen und schmerzt. Zusätzlich können sich auch Blasen bilden. Infolge der Hitzeeinwirkung sind Wände von Blutgefäßen geschädigt und Flüssigkeit tritt aus, die sich unterhalb der Epidermis sammelt und als Blase sichtbar wird.
• Jährlich werden in Deutschland ungefähr 350.000 Menschen mit Verbrennungen von niedergelassenen Ärzten behandelt und etwa 15.000 in Kliniken stationär betreut.

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