Auf Streife - Die Spezialisten
Mo 07.11.2016, 18:00

Black Kite Down

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Notfall am See! Die Spezialisten finden eine bewusstlose Schwimmerin mit merkwürdigen Verletzungen. Wurde sie Opfer eines Gewaltverbrechens? - Eine 70-Jährige hat sich bei einem Sturz einen gefährlichen Oberschenkelhalsbruch zugezogen. Die Spezialisten merken jedoch schnell, dass in Wahrheit ihre Tochter der Notfall ist. - Und: Notruf auf der Landstraße. Die Rettungskräfte werden zu einem offenbar verwirrten Mann gerufen. Als sie eintreffen, fehlt von ihm jede Spur.

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Weiterführende Informationen zum Thema anaphylaktischen Schock

Der Begriff Anaphylaxie kommt aus dem Griechischen und bezeichnet im medizinischen Sinn eine pathologische Akutreaktion des Immunsystems auf bestimmte allergene Auslöser, die den gesamten Organismus betreffen kann. Der anaphylaktische Schock stellt dabei die Maximalreaktion dar: das schlimmstenfalls tödliche Versagen des Kreislaufs. Durch die Unterversorgung mit Blut führt der Kreislaufzusammenbruch zum Multiorganversagen. Eine anaphylaktische Reaktion kann jedoch auch zur Schwellung des Kehlkopfes führen und damit zum Verschluss der Atemwege. In weniger schweren Fällen treten nur leichtere Symptome, wie z.B. Juckreiz oder Hautausschlag auf. Im Grunde genommen geschieht beim anaphylaktischen Schock dasselbe wie bei jeder anderen allergischen Reaktion - allerdings in einem extrem starken Ausmaß. Nachdem der Organismus bei einem Erstkontakt für das betreffende Allergen sensibilisiert worden ist, kommt es bei einem weiteren Kontakt zur Sofortreaktion und zur Freisetzung von Histamin.

Hättest du es gewusst: Patienten, bei denen bereits eine Allergie aufgetreten ist, sollten immer ein Allergie-Notfallset bei sich tragen, das Medikamente enthält, die eine allergische Reaktion im Falle eines Bienen- oder Wespenstichs lindern sowie Blutdruck und Kreislauf stabilisieren. Dazu gehört neben einem Kortison-Präparat auch ein schnell wirksames Antihistaminikum als abschwellende Mittel.
 
• Ein anaphylaktischer Schock kann durch die unterschiedlichsten Allergene verursacht werden. Besonders häufige Auslöser sind Medikamente, Nahrungsmittel wie z. B. Erdnüsse, Hühnereier, Sellerie und Meeresfrüchte sowie Insektengifte.
• Obgleich dieses Problem seit einigen Jahren bekannt ist, finden auch heute noch viele Allergene in Haarfärbemitteln Verwendung.
• Aber auch eine Kombination verschiedener Faktoren wie z. B. eine Allergenexposition zusammen mit körperlicher Anstrengung oder Alkohol, Stress, akutem Infekt u. a. können eine Anaphylaxie auslösen.
• Häufige Auslöser schwerer anaphylaktischer Reaktionen bei Erwachsenen sind mit 55 % Insektengifte. Bei Kindern sind es zu 58 % Nahrungsmittel.
• Zwei der problematischsten Inhaltstoffe hören auf die Namen 2,5-Toluylendiamin (PTD) und p-Phenylendiamin (PPD).
• Wer kein Risiko eingehen will, sollte auf Färbungen verzichten, die einen der beiden Stoffe beinhalten.

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