Auf Streife - Die Spezialisten
Do 06.10.2016, 18:00

Blitzschnell getroffen

Nach einem heftigen Unwetter fährt die Wasserwacht Patrouille. Ein Angler macht sie auf eine Person aufmerksam, die hilflos von der Strömung vorbeigetrieben wurde. Die Wasserwacht findet allerdings nicht eine Person im Wasser, sondern zwei. Was haben der Mann und die deutlich jüngere Frau miteinander zu tun? - Ein Rettungswagen bringt eine Sportlehrerin, die beim Schwimmunterricht umgekippt ist, in die Klinik am Südring. Sie gibt an, sich seit Tagen krank zu fühlen.

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Ein Blitz ist eine elektrische Entladung zwischen Wolken oder zwischen Wolken und der Erde, in Form eines kurzzeitigen Lichtbogens oder einer Funkenentladung. Das meist von Donner begleitete Wetterphänomen gehört  zu den Elektrometeoren.
Blitze können je nach Polarität von den Wolken her oder von der Erde ausgehen. Die physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die einer Blitzentstehung zu Grunde liegen, sind bis heute nicht abschließend erforscht.
Die Stromstärke eines Negativblitzes (negative Ladung fließt von der Wolkenunterseite zum Boden) beträgt im Durchschnitt 20.000 Ampere.
Die durchschnittliche Stromstärke eines Positivblitzes (positive Ladung fließt von der Wolkenunterseite zum Boden) beträgt hingegen 300.000 Ampere.
Damit sind sie deutlich gefährlicher als die Negativblitze, aber auch seltener. Nur in 5 % der Fälle handelt es sich bei Blitzen um Positivblitze.
Hättest du es gewusst: Die Temperatur eines Blitzes kann bis zu 300.000°C betragen. Außerdem ist er ungefähr 145.000 km pro Sekunde schnell. Das ist etwa halbe Lichtgeschwindigkeit.
Blitze als Gefahrenquelle
• Während eines Gewitters ist man im Freien der Gefahr eines Blitzschlags ausgesetzt. Besonders auf erhöhten Standpunkten.
• Die Auswirkungen eines Blitzschlags führen beim Menschen meist zu Verbrennungen. Möglich sind aber auch Verletzungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Muskulatur, des Herzens und anderer Organe.
• In schlimmen Fällen sind Bewusstlosigkeit, Lähmungen und tödliches Herz-, Kreislaufversagen sowie Atemstillstand möglich.
• Bei Gewitter sollte man daher Schutz in Gebäuden oder Fahrzeugen suchen.
• Wenn dort kein Schutz gefunden werden kann, sollte man offenes Gelände und erhöhte Positionen meiden. Ebenso tabu sind jegliche Gewässer oder Pools.
• Wegen der Schrittspannung sollte man die Füße zusammenstellen, in die Hocke gehen, die Arme am Körper halten, den Kopf einziehen und im besten Fall eine Vertiefung aufsuchen. Nicht auf den Boden legen, sondern den Kontaktbereich zum Boden minimieren.

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