Auf Streife - Die Spezialisten
Fr 07.10.2016, 18:00

Drachenzähmen schwer gemacht

Die Spezialisten folgen dem Notruf eines Mannes, der beim Drachensteigen seinen Sohn verloren hat. Vor Ort stellt sich die Situation für die Einsatzkräfte als viel brisanter raus. Bei der Suche nach dem vermissten Jungen zählt jede Sekunde. - Dramatische Szenen in der Notaufnahme: Gleich drei verletze Familienmitglieder, darunter ein schwerverletztes Kind, werden nach einem Wohnungsbrand ins Krankenhaus eingeliefert. Wenig später trifft die verzweifelte Mutter ein.

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Eine Rauchvergiftung entsteht meist durch eingeatmete Gifte, die durch einen Brandrauch ausgelöst werden. Bei der Mehrzahl der Menschen, die eine Rauchvergiftung erleiden, geschieht die Vergiftung meist während des Schlafens. Ein Grund hierfür ist, dass verschiedene Atemgifte im Brandrauch für den Menschen geruchlos sind und den Betroffenen daher nicht aufwachen lassen. Die meisten Todesopfer nach Bränden sterben nicht etwa durch Verbrennungen, sondern aufgrund einer starken Rauchvergiftung. Zu den typischen Symptomen einer Rauchvergiftung zählen starke Atemnot und das Auftreten von Schwindelgefühlen. Häufig klagen die Betroffenen, die starke Atemnot haben darüber, ein Gefühl zu haben, dass sie ersticken müssen. Auch Kopfschmerzen zählen zu den häufigen Symptomen einer Rauchvergiftung. Gelegentlich treten bei Betroffenen darüber hinaus Krampfanfälle und/oder Herzrasen auf. Da Patienten mit einer akuten Rauchvergiftung häufig bewusstlos sind, muss eine Notfalldiagnose aufgrund des beobachtbaren Zustandes eines Patienten erfolgen. Der Verlauf einer Rauchvergiftung ist verschieden und hängt unter anderem vom Grad der Vergiftung und von den auftretenden Symptomen ab. Vor allem ein schneller medizinischer Eingriff beeinflusst den Verlauf einer Rauchvergiftung positiv. Denn wenn eine Vergiftung frühzeitig behandelt wird, geht sie oftmals mit einer guten Prognose einher. Wird medizinische Hilfe allerdings zu spät herangezogen, kann eine Rauchvergiftung tödlich verlaufen.
Hättest du es gewusst: In London hat 2015 ein Nutella-Glas einen Brand ausgelöst und ein Familienhaus zerstört. In dem Glas befanden sich Gummibärchen und durch Sonnenstrahlen, die auf das Glas trafen kam es zu einer Hitzeentwicklung und einen Brand.
• Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland bei den rund 200.000 gemeldeten Bränden.
• Fast jedes dritte Brandopfer ist ein Kind.
• 95 % aller Brandtoten fallen nicht Flammen zum Opfer, sondern einer Rauchvergiftung.
• 70 % der Brandopfer werden nachts zwischen 23 und 7 Uhr im Schlaf überrascht.
• Vier Fünftel der Brände entstehen in Privathaushalten und nicht in der Industrie.
• Laut Statistik stellt elektrischer Strom jährlich die häufigste Brandursache mit 35 % dar. Menschliches Fehlverhalten machen 17 % der Brandursachen aus. Nicht zu vernachlässigen ist die Brandstiftung mit 8 %.
• In Deutschland sind nur 7 % aller deutschen Haushalte sind mit Rauchmeldern ausgestattet, in Großbritannien und Schweden sind es zum Vergleich knapp 70 %.

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