Auf Streife - Die Spezialisten
Mo 07.09.2015, 15:00

Einstürzende Gerüstbauten

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Eine Frau fährt in ein Hauswand-Gerüst, das prompt einstürzt. Drei Maler sowie der Hausbesitzer schweben in Gefahr! Feuerwehr und Sanitäter rücken aus, um Schlimmeres zu verhindern. - Die Rettungsschwimmer der DLRG beobachten an einem Badesee, wie ein motorisiertes Schlauchboot ein Tretboot rammt. Der Tretboot-Fahrer droht zu ertrinken, nachdem er mit dem Kopf auf die Bootskante geschlagen und über Bord gegangen ist.

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Jedes Jahr ertrinken in Deutschland mehrere Hundert Menschen. Allein 2014 gab es laut DLRG 392 Opfer von Badeunfällen. Gut 70 Prozent starben dabei in Binnengewässern, wie Flüssen, Seen und Kanälen. Etwa 30 Prozent ließen ihr Leben in den Wellen von Nord- und Ostsee. Kleinkinder verunglücken tendenziell eher im Schwimmbad, dem eigenen privaten Gartenteich oder Swimmingpool. Bis zu einem Alter von 15 Jahren ist der Tod durch Ertrinken nach Verkehrsunfällen der zweithäufigste Unfalltod bei Kindern. Aber auch ältere Menschen sind in besonderem Maße gefährdet. So sind über 50 Prozent der ertrunkenen Männer und Frauen jenseits der 50. Dabei sind Männer mit 80 Prozent der tödlichen Badeunfälle deutlich stärker vom Ertrinken bedroht als Frauen. Der größte Lebensretter auf dem Wasser ist die DLRG, die seit ihrer Gründung 1950 bereits über 67.000 Menschen vor dem nassen Tod bewahren konnte und allein 2014 773 Menschenleben rettete.

Hättest du es gewusst? Wenn Kinder nach dem Schwimmen immer wieder anfangen zu husten, generell Probleme beim Atmen haben, müde und vergesslich erscheinen oder sich übergeben, sollten Eltern einen Arzt aufsuchen. Es könnte sich um sogenanntes trockenes Ertrinken handeln, dass noch Tage nach dem Plantschen möglich ist, und durch Einatmen von Wasser während des Schwimmens ausgelöst wird.

  • 2014 gab es laut DLRG 392 Opfer von Badeunfällen.
  • Gut 70 Prozent starben in Binnengewässern, wie Flüssen, Seen und Kanälen.
  • Etwa 30 Prozent ließen ihr Leben in den Wellen von Nord- und Ostsee.
  • Kleinkinder verunglücken tendenziell eher im Schwimmbad, dem eigenen privaten Gartenteich oder Swimmingpool.
  • Bis zu einem Alter von 15 Jahren ist der Tod durch Ertrinken nach Verkehrsunfällen der zweithäufigste Unfalltod bei Kindern.
  • Über 50 Prozent der ertrunkenen Männer und Frauen sind jenseits der 50.
  • Dabei sind Männer mit 80 Prozent der tödlichen Badeunfälle deutlich stärker vom Ertrinken bedroht als Frauen.
  • Die DLRG konnte seit ihrer Gründung 1950 bereits über 67.000 Menschen vor dem nassen Tod bewahren und rettete allein 2014 773 Menschenleben

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