Auf Streife - Die Spezialisten
Mi 16.09.2015, 15:00

Fackel, fackel, Kuchen

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Die Feuerwehr wird zu einem Hausbrand gerufen, den die Bewohner noch gar nicht bemerkt haben. Das Gebäude ist evakuiert, doch die beiden jüngsten Töchter der Familie werden vermisst. Eine ältere Dame wird auf der Autobahn angehalten, da sie auffallend langsam unterwegs ist. Bei der Kontrolle gesteht sie, dass sie gerade die Urne ihres verstorbenen Mannes in die Niederlande bringen will. Als ihre aufgebrachte Tochter dazukommt, versagen der Seniorin die Nerven.

Mehr zum Thema Friedhofsgesetz

In Deutschland schreibt das Bestattungsgesetz vor, wie man mit Verstorbenen umzugehen hat. Das deutsche Recht regelt eindeutig, dass Leichname nur auf Friedhöfen bestattet werden dürfen, Ausnahmen sind Seebestattungen oder ein Waldfriedhof. Dabei wünscht sich heute nur noch jeder zweite Bundesbürger ein Grab auf dem Friedhof. Als erstes Bundesland hat Bremen deshalb den Friedhofszwang von 1934 abgeschafft. In der Hansestadt ist es nun erlaubt, die Asche von Angehörigen unter Einhaltung bestimmter Vorgaben auch im heimischen Garten zu verstreuen. Wer nicht in Bremen wohnt und dem Friedhofszwang dennoch entgehen möchte, kann dies mit Hilfe Deutscher Bestattungsunternehmen versuchen. Einige der rund 4000 Unternehmen in Deutschland ermöglichen es Angehörigen, die Verstorbenen im Ausland verbrennen und sich deren Asche dann später per Post zuschicken zu lassen.

Hättest du es gewusst? Der größte Friedhof der Welt ist der Wadi Al-Salam im Irak. Er erstreckt sich über die beeindruckende Fläche von 1310 Fußballfeldern.

  • Das deutsche Bestattungsgesetz regelt eindeutig, dass Leichname nur auf Friedhöfen bestattet werden dürfen. Ausnahmen sind Seebestattungen oder Waldfriedhöfe.
  • Nur noch jeder zweite Bundesbürger wünscht sich ein Grab auf dem Friedhof.
  • Als erstes Bundesland hat Bremen deshalb den Friedhofszwang von 1934 abgeschafft.
  • In der Hansestadt ist es erlaubt, die Asche von Angehörigen unter Einhaltung bestimmter Vorgaben auch im heimischen Garten zu verstreuen.
  • Einige der rund 4000 Bestattungsunternehmen in Deutschland ermöglichen es Angehörigen, die Verstorbenen im Ausland verbrennen und sich deren Asche dann später per Post zuschicken zu lassen. 

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