Auf Streife - Die Spezialisten
Do 30.06.2016, 18:00

Feuer im SM-Club

In einem SM-Club bricht ein Feuer aus. Mehrere Personen werden verletzt. Schlimmer noch: Ein Mann ist an ein Andreaskreuz gefesselt. - Die Eltern einer 15-Jährigen hatten einen Stromunfall in der Badewanne und sind bewusstlos. Ein tragischer Unfall oder Absicht? - Und: In die Notaufnahme werden ein bewusstloser Junge und eine Frau eingeliefert. Die Frau hatte den Jungen zuvor in der eisigen Nacht im Schlafanzug auf einem Grundstück gefunden, doch wo sind die Eltern?

 

Mehr zum Thema Sadomasochismus (SM)

 

"Sadomasochismus" ist ein Dachbegriff für eine Vielzahl verschiedener sexueller Neigungen und Vorlieben, die sich alle irgendwie auf erotische Art mit Macht und Ohnmacht, Schmerz und Hingabe beschäftigen. Zu diesem Sammelsurium gehören zum Beispiel Fesselspiele ("Bondage"), Schlagspiele ("Flagellation") und Rollenspiele. Der Begriff Sadomasochismus setzt sich aus Sadismus und Masochismus zusammen. Von Sadismus spricht man, wenn eine Person das Objekt ihrer Begierde leiden lässt um Lust zu empfinden (Schmerzen zufügen).  Masochismus ist das umgekehrte Verhalten: Eine Person hat das Bedürfnis, eine gewisse Demütigung und körperliche Züchtigung auferlegt zu bekommen, um dieselbe Lust zu erleben (Schmerzen erhalten). Was genau den Sadomasochismus beschreibt, ist nicht klar definiert. Der wichtigste Punkt ist die unbedingte Freiwilligkeit aller Teilnehmer. Diese Freiwilligkeit ist sozusagen die goldene Regel des Sadomasochismus. Sadomasochismus – in allen seinen Varianten repräsentiert durch die Buchstaben SM – findet sich auch in der Abkürzung BDSM, welches sich zusammensetzt aus Bondage & Disziplin Dominanz & Submissio,n (Unterwerfung), Sadismus & Masochismus. Die Menschen, die SM betreiben, sehen sich selbst als ganz normale Menschen, mit einer gewissen Eigenart bezogen auf ihre Sexualität. In unserer Gesellschaft sind sie jedoch eine sexuelle Minderheit. Daher ist auch nicht bekannt, wie viele SM-Anhänger es tatsächlich gibt. Denn oft schämen sich die Betroffenen für ihre Neigung, da SM und die damit verbundenen Praktiken nur allzu häufig noch als krank oder pervers bezeichnet werden. Die "Dunkelziffer" der SM-Anhänger ist deshalb hoch und wird zwischen fünf und 25 Prozent der Bevölkerung geschätzt. Demnach sollte auch die Zahl der Menschen, die nur SM-Phantasien haben, noch deutlich höher sein.

 

Hättest du es gewusst: Eine Domina bietet sexuelle Dienstleistungen aus dem Bereich BDSM entgeltlich an. Viele Dominas verstehen sich dennoch nicht als Prostituierte, da es im Regelfall nicht zum Geschlechtsverkehr zwischen Domina und Kunden kommt. Die männliche Entsprechung der Domina, vorwiegend im Umfeld männlicher Homosexueller, heißt Sado. Weitaus seltener können auch die Dienste einer professionellen „Sklavin“ oder „Zofe“ in Anspruch genommen werden. Beide dulden teilweise auch Geschlechtsverkehr.

 

  • "Sadomasochismus" ist ein Dachbegriff für eine Vielzahl verschiedener sexueller Neigungen und Vorlieben, die sich alle irgendwie auf erotische Art mit Macht und Ohnmacht, Schmerz und Hingabe beschäftigen.
  • In der Regel bietet eine Domina keinen Geschlechtsverkehr mit dem Kunden an.
  • 95 Prozent aller Brandtoten in Deutschland fallen nicht den Flammen zum Opfer, sondern sterben an einer Rauchvergiftung.
  • In Deutschland gibt es jährlich rund 400 Brandtote.
  • Die "Dunkelziffer" der SM-Anhänger wird zwischen fünf und 25 Prozent der Bevölkerung geschätzt.

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