Auf Streife - Die Spezialisten
Do 03.09.2015, 15:00

Feuer unterm Dach

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Die Feuerwehr wird zu einem Gartenhaus gerufen, das bei einer wilden Studentenparty in Brand geraten ist. Doch nicht nur das Feuer muss unter Kontrolle gebracht werden; einige Verletzte müssen dringend versorgt werden. - Während eines Einsatzes auf einem Bezirksfest bekommt das DELTA-Team mit, wie ein Autofahrer seine Ex-Freundin bei einem Drift auf einem Parkplatz umfährt. Im Krankenwagen entbrennt ein Kampf um das Leben der jungen Frau.

Mehr zum Thema Verbrennungen und Verbrühungen bei Kleinkindern

Verbrennungen und Verbrühungen sind die zweithäufigste Unfallursache bei Kleinkindern. 80 Prozent aller Unfälle geschehen in Küche und Bad. Bereits eine kleine Tasse mit heißer Flüssigkeit wie Tee, kann bis zu 30 Prozent der Körperoberfläche eines Säuglings oder Kleinkindes verbrühen. Gefährlich sind Verbrennungen bei Kleinkindern bereits schon, wenn über 5 Prozent der Hautoberfläche betroffen sind, wobei die Handfläche des Kindes etwa einem Prozent seiner Körperoberfläche entspricht. Umso wichtiger ist es zu wissen, welche Sofortmaßnahmen bei Verbrennungen und Verbrühungen einzuleiten sind. Als erstes sollte die Kleidung entfernt werden. Allerdings nur, wenn diese nicht bereits mit der Haut verschmolzen ist. Danach sollten die betroffenen Hautstellen gekühlt werden. Am besten unter fließendem Wasser, aber nicht zu kalt. Auf Hausmittelchen wie Mehl oder Öl sollte verzichtet und der Einsatz von Eis und Eiswasser unbedingt vermieden werden. Bei größeren Verbrennungen oder Verbrühungen sollte sofort der Notarzt gerufen werden. Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte man nach Verbrennungen grundsätzlich in einer Klinik vorstellig werden.

Hättest du es gewusst? Um die Überlebenschance von Brandopfern zu erhöhen, wird bei großflächigen Verbrennungen der Haut mittlerweile auf ein Kulturhautverfahren zurückgegriffen, bei dem im Labor patienteneigene Haut nachgezüchtet und anschließend auf die Wunden übertragen wird.

  • Verbrennungen und Verbrühungen sind die zweithäufigste Unfallursache bei Kleinkindern.
  • 80 Prozent aller Unfälle geschehen in Küche und Bad.
  • Bereits eine kleine Tasse mit heißer Flüssigkeit wie Tee, kann bis zu 30 Prozent der Körperoberfläche eines Säuglings oder Kleinkindes verbrühen.
  • Gefährlich sind Verbrennungen bei Kleinkindern bereits schon, wenn über 5 Prozent der Hautoberfläche betroffen sind, wobei die Handfläche des Kindes etwa einem Prozent seiner Körperoberfläche entspricht.
  • Sofortmaßnahmen bei Verbrennungen und Verbrühungen sind. Kleidung entfernen. Allerdings nur, wenn diese nicht mit der Haut verschmolzen ist. Die betroffenen Hautstellen unter fließendem Wasser kühlen.
  • Auf Hausmittelchen wie Mehl oder Öl sollte verzichtet und der Einsatz von Eis und Eiswasser unbedingt vermieden werden.
  • Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte man nach Verbrennungen grundsätzlich in einer Klinik vorstellig werden.

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