Auf Streife - Die Spezialisten
So 10.07.2016, 08:10

Feuerengel

Auf Streife Die Spezialisten Screen (12)

Am Fahrbahnrand steht ein Auto lichterloh in Flammen. Die Fahrerin gerät  in Erklärungsnot. Eine Schwangere wird von ihrem hysterischen Mann in die Notaufnahme gebracht. Kurz darauf bricht er zusammen. Und: Die Sanitäter werden in eine Kita gerufen. Ein kleines Mädchen kriegt keine Luft mehr!

Mehr zum Thema allergische Reaktion bei Insektenstichen:

 

Insektenstiche von Bienen und Wespen sind meistens sehr unangenehm. Nicht nur der Stich schmerzt, auch das von den Insekten injizierte Gift ruft Schmerzen, extremen Juckreiz und Schwellungen hervor. Diese Symptome sind nach einem Insektenstich normal. Bei Menschen mit einer Allergie gegen Insektenstiche kann das gesamte Herz-Kreislauf-System gestört werden. Über drei Prozent der Menschen in Deutschland leiden unter einer Insektengiftallergie. Fast ein Viertel der Bevölkerung reagiert zumindest lokal besonders schwer auf einen Insektenstich. Wespenstiche sind offenbar die häufigsten Auslöser schwerer allergischer Reaktionen (Anaphylaxien). In Deutschland treten etwa 20 Todesfälle pro Jahr aufgrund einer allergischen Reaktion auf Insektenstiche auf.

Eine Insektengiftallergie entwickelt sich nach einem Insektenstich. Sie kann von Stich zu Stich schlimmer werden. Zunächst wird das Immunsystem nach einem ersten Stich „sensibilisiert“. Es produziert Antikörper gegen bestimmte Substanzen im Insektengift (Allergene). Beim nächsten Stich werden die Antikörper aktiv. Eine ganze Kaskade von Immunabwehr-Mechanismen wird in Gang gesetzt, die sich nicht mehr regulieren lässt. Die allergische Reaktion breitet sich von der Haut auf den ganzen Körper aus. Ist das der Fall, können Atemnot, Kreislaufprobleme oder Magen- und Darmbeschwerden auftreten. Verschiedene Eiweiße beeinflussen das zentrale Nervensystem, was zu Benommenheit und Übelkeit führen kann. In schweren Fällen bricht das Herz-Kreislauf-System völlig zusammen.

 

Hättest du es gewusst: Das Gift der Honigbiene ist etwa um das Vierfache stärker als Wespen- oder Hornissengift

 

  • Im Jahr 2014 wurden laut polizeilicher Kriminalitätsstatistik (PKS) 4.204 Kinder Opfer von Misshandlungen. Die Dunkelziffer liegt weit höher.
  • Die Strafbarkeit bei Misshandlung von Schutzbefohlenen ist in § 225 StGB geregelt. Das Strafmaß reicht von sechs Monaten bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe.
  • In Deutschland treten etwa 20 Todesfälle pro Jahr, aufgrund einer allergischen Reaktion auf Insektenstiche, auf.
  • Insgesamt gibt es in Deutschland etwa 53.400 Kindertagesstätten.

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