Auf Streife - Die Spezialisten
Mi 03.08.2016, 18:00

Geheimnis im Nebel

Die Spezialisten werden zu einer Tankstelle gerufen, aus der Rauchschwaden aufsteigen. Zunächst sieht alles nach einem Einbruch aus. Als dann jedoch auch noch ein Molotow-Cocktail ins Spiel kommt, müssen die Spezialisten alles geben, um eine Eskalation der brenzligen Situation zu verhindern. - Ein besorgter Mann bringt seine abgemagerte Freundin ins Krankenhaus. Leidet sie tatsächlich an Magersucht, oder steckt ein ganz anderes Geheimnis dahinter?

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Heroin ist ein durch chemische Prozesse aus dem Rohopium des Schlafmohns gewonnenes Pulver mit betäubender und zugleich euphorisierender Wirkung. Heroin gehört zu den illegalen Suchtmitteln, deren Besitz und Anbau sowie dessen Handel nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten sind und strafrechtlich verfolgt werden. Die natürliche Herkunftspflanze des Heroins ist Mohn, dessen bedeutendste Anbaugebiete sich auf einem geographischen Streifen von der Türkei über Iran, Indien, Afghanistan, Pakistan (Goldener Halbmond) bis hin zum Südosten Asiens (Goldenes Dreieck) ziehen. Auch in Mittel- und Südamerika wird mittlerweile wieder Mohn angebaut. Die Geschichte des Konsums von betäubenden oder euphorisierenden, natürlichen Opiaten reicht bis ungefähr 2000 bis 3000 v. Chr. in das alte Ägypten zurück und führt bis in die Neuzeit zu den Opiumhöhlen von China. In der Szenesprache wird Heroin „Schore“, „H“, „Braunes“ oder „Gift“ genannt. Es kann gesnieft, geraucht oder durch Erhitzung in verflüssigter Form intravenös injiziert werden. Aufgrund seines sehr hohen Suchtpotentials und einer schnellen Toleranzentwicklung stellen viele Konsumenten nach anfänglichem Sniefen und Rauchen auf intravenöse Injektion um, da von dieser Methode die stärkste Wirkung zu erwarten ist. Die Dosierung ist stark von der individuellen Toleranz und dem Reinheitsgrad des Heroins abhängig. In der BRD wurde Heroin noch bis 1958 verkauft. Das Verbot erfolgte am 6. April 1971. Da der medizinische Einsatz von Heroin heute allerdings in mehreren Staaten – darunter seit 2009 auch wieder Deutschland – unter strengen Auflagen erlaubt ist, gibt es nach wie vor eine legale Heroinproduktion.

Hättest du es gewusst: 1898 führte die Pharmafabrik Bayer Heroin erstmals als Mittel zur Hustenstillung, gegen Schmerzen und zur Behandlung der Morphinabhängigkeit ein. Schon bald erkannte man, dass dieses Mittel nicht nur um ein Vielfaches stärker ist als Morphin, sondern auch ein wesentlich höheres Abhängigkeitspotential besitzt.
• Im Jahr 2014 kamen in Deutschland 189 Personen durch Heroinkonsum ums Leben. 2007 waren es noch 550 Personen.
• Heroin gehört zur Substanzgruppe der Opiate. Es wird aus Schlafmohn gewonnen, der von der Türkei bis nach Südostasien angebaut wird. Es ist eng verwandt mit Schmerzmitteln wie Morphium.
• In der BRD wurde Heroin noch bis 1958 verkauft. Das Verbot erfolgte am 6. April 1971.
• Rund ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung Deutschlands hat Erfahrungen mit illegalen Drogen.
• Der Solarplexus liegt etwa auf Höhe des 12. Brustwirbels bzw. 1. Lendenwirbels.
• Die Anzahl der Menschen, die europaweit heroinsüchtig wurden (Neukonsumenten), hat sich im Zeitraum von 2007 bis 2013 von 59.000 auf 23.000 Fällen mehr als halbiert.

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