Auf Streife - Die Spezialisten
Fr 18.09.2015, 15:00

Geteiltes Gift

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Der achtjährige Max ruft den Notarzt, weil es "Tim" schlecht geht. Der Notarzt stellt erst vor Ort fest, dass es sich bei Tim um den Hund des Jungen handelt. Womöglich hat dieser einen Giftköder geschluckt. Plötzlich wird auch Max schlecht. Ungewollter Stunt in der Unterführung: Eine Frau rast mit ihrem PKW eine Tunnelwand hoch, macht einen halben Looping und landet auf dem Dach. Die Feuerwehr rückt aus, allerdings ist noch ein weiteres Auto in den Unfall verwickelt.

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Ratten- oder Schneckengift in Leberwurst, Glassplitter in Frikadellen, Rasierklingen in Schinkenwurst, fast täglich müssen Hunde grausam verenden, weil Tierquäler vergiftete Leckerli für sie ausgelegt haben. Generell wird in größeren Städten häufiger Gift ausgelegt als in kleineren Orten. Besondere Vorsicht ist in öffentlichen Grünanlagen geboten. Je nach Gift treten unterschiedliche Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Krämpfe oder Bewusstlosigkeit auf. Auch die Zeit, bis das Gift wirkt, variiert – so dauert es bei großen und schweren Hunden in der Regel länger als bei kleinen. Hat der Hund nun wirklich vom Köder gefressen, ist Eile geboten. Häufig kann der Tierarzt nur innerhalb der ersten Stunde nach der Vergiftung noch erfolgreich Gegenmaßnahmen einleiten. Kohletabletten sind bei Vergiftungen ein adäquates Mittel zur Erstmaßnahme. Wer Giftköder entdeckt, sollte dies umgehend dem Ordnungsamt mitteilen.

Hättest du es gewusst? Wer giftige Köder auslegt, verstößt gegen das Tierschutzgesetz und macht sich wegen Sachbeschädigung schuldig, da Hunde und Katzen als Sacheigentum gelten. Bei einem Verstoß gegen § 17 des Tierschutzgesetzes droht dem Täter eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

  • Fast täglich müssen Hunde grausam verenden, weil Tierquäler vergiftete Leckerli für sie ausgelegt haben.
  • Generell wird in größeren Städten häufiger Gift ausgelegt als in kleineren Orten. Besondere Vorsicht ist in öffentlichen Grünanlagen geboten. 
  • Je nach Gift treten unterschiedliche Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Krämpfe oder Bewusstlosigkeit auf.
  • Hat der Hund vom Köder gefressen, ist Eile geboten. Häufig kann der Tierarzt nur innerhalb der ersten Stunde nach der Vergiftung noch erfolgreich Gegenmaßnahmen ergreifen.
  • Kohletabletten sind bei Vergiftungen ein Mittel, das der Hundebesitzer als Erstmaßnahme selbst gegen die Giftwirkung einsetzen kann.
  • Wer Giftköder entdeckt, sollte dies umgehend dem Ordnungsamt mitteilen.

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